Nach Sex-Attacke: Begrapschte Frau bricht Angreifer die Nase

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Freispruch für 33-Jährige

Nach Sex-Attacke: Begrapschte Frau bricht Angreifer die Nase

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Dieses Erlebnis wird der mutmaßliche Grapscher so schnell nicht vergessen: Er soll am 9. Dezember 2017 vor einem Linzer Lokal einer 33-jährigen auf den Po und die Brust gefasst und sie laut Anklage “intensiv berührt” haben. Doch das Grapsch-Opfer brach ihm die Nase! Jetzt musste sich der mutmaßliche Täter vor dem Linzer Landesgericht verantworten.

Der mutmaßliche Grapscher – einschlägig vorbestraft – leugnete jedoch jedliche Belästigung. Er betonte, das Opfer und deren Freund seien “auf Streit aus gewesen”. Es sei zu einem Wortgefecht gekommen.

Mann soll auch an Busen gegriffen haben

Der 42-Jährige habe daraufhin das Lokal verlassen. „Sie ist mir von hinten draufgesprungen und hat mir ein Bein gestellt”, betonte der Beschuldigte vor Gericht. Dann sei er gestürzt. Als er wieder aufgestanden sei, habe ihm die Frau mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihm so die Nase gebrochen.

„Es tut mir leid, dass ich dir die Nase gebrochen habe, aber ich musste mich wehren“, betonte das Opfer vor Gericht. Die Darstellung des mutmaßlichen der Frau unterschied sich deutlich von der des Beschuldigten: Laut der Aussage der 33-Jährigen soll ihr der Mann, der zum Tatzeitpunkt am Tresen saß, sowohl an die Brust als auch zwischen die Beine gefasst haben. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung seien die beiden vor das Lokal gegangen – dort schlug die Frau zu!

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Das Gericht verurteilte den mutmaßlichen Sex-Täter zu 1.800 Euro Strafe wegen sexueller Belästigung.

Beschuldigter bereits vorbestraft

Vor Gericht beklagte sich der Angreifer laut Medienberichten: „Ich habe noch immer seelische Schmerzen.“ Nach einem halben Jahr schmerze seine Nase noch immer, eine Operation sei wohl notwendig. Der Beschuldigte forderte 2.500 Euro Schmerzensgeld.

Pikant: Der Beschuldigte wurde vor kurzem bereits wegen eines ähnlichen Delikts verurteilt. Jetzt wurde er wegen sexueller Belästigung zu einer Geldstrafe von 1.800 Euro verurteilt – nicht rechtskräftig. Die Frau wurde dagegen freigesprochen – sie habe aus Notwehr gehandelt. Ihre zerrissene Jacke würde beweisen, dass es zu Attacken auf sie gekommen sei, betonte die Richterin. Der Freispruch ist rechtskräftig.

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