Oberkrainer-Klänge im Linzer Brucknerhaus

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Oberkrainer-Klänge im Linzer Brucknerhaus

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Mit seinen berühmten Oberkrainern wird Saso Avsenik am 21. April im Linzer Brucknerhaus gastieren.

Sein Großvater Slavko Avsenik (†), der Polkakönig, hat den berühmten Sound der Gruppe erfunden und weltberühmt gemacht und sein Enkel sorgt nun dafür, dass das Werk nicht in Vergessenheit gerät. Doch dazu besteht ohnehin kaum Grund zur Sorge.

Neue musikalische Wege

Saso wurde schon sehr früh in das Oberkrainer-Ensemble eingespannt und so war es nur logisch, dass er das Werk des Opas fortsetzt. Im Jahr 1966 geboren, zog es ihn musikalisch nicht zum Akkordeon, sondern zur Gitarre, die er bereits ab seinem 12. Lebensjahr an der Musikschule Ljubljanja erlernte.

Schon mit 16 Jahren spielte er im Oberkrainer-Ensemble seines Vaters Gregor Avsenik, der 1996 beschloss, völlig neue musikalische Wege zu gehen. Die Musik, die Gregor in der Folge spielte, unterschied sich sehr von der seines Vaters Slavko Avsenik, und kam beim Publikum auch gut an.

Berühmter Oberkrainer-Sound

Doch wenn ein Avsenik auf Gastspielreise war, erwarteten die Zuhörer aber, den berühmten Oberkrainer-Sound zu hören. Doch im Jahr 2000 hörte Gregor als Berufsmusiker auf, zumal auch das Gasthaus der Familie in Begunje bei Bled in Slowenien seine ganze Arbeitskraft erforderte.

Das Gasthaus mit seiner 150-jährigen Tradition wurde komplett umgebaut, bekam auch einen großen runden Saal für Konzerte, und ist heute nicht nur Wirtshaus, sondern Slavko-Avsenik-Museum und Pilgerstätte für Oberkrainer-Fans aus aller Welt. Denn in der dort eingerichteten Galerie Avsenik sind neben den vielen Auszeichnungen des Oberkrainer-Sound-Erfinders auch dessen Instrumente zu sehen.

Dieses Erbe hütet Gregor Avsenik und seit sein ältester Sohn das musikalische Erbe seines Opas fortsetzt und musizierend durch die Welt zieht, ist auch Gregor Avsenik wieder öfter dabei. Saso spielt statt Gitarre nun wieder mehr Akkordeon wie es ihm Slavko einst beigebracht hat. In Linz lässt er sich zusammen mit seinem Vater Gregor und dem Slovenski-Oktett hören.

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