OÖ hat einen interreligiösen Kalender

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OÖ hat einen interreligiösen Kalender

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Wie groß die Zahl der Religionen in Oberösterreich mittlerweile ist, zeigt der interreligiöse Kalender der Integrationsstelle des Landes Oberösterreich. Ziel des Kalenders sei es, zu informieren und für Verständnis gegenüber anderen Religionen zu werben und auf wichtige Feiertage hinzuweisen, erklärte Integrationslandesrat Rudi Anschober (Grüne).

Während des heuer vom Oö. Integrationsressort ausgerufenen „Jahr der Vielfalt“ werde die Informationsarbeit über die “vielfältigen Teile unserer Gesellschaft” verstärkt.

Vielfalt der Religionen und Kulturen in OÖ

In den Erläuterungen zu den Festtagen erfährt man beispielsweise, dass vor wenigen Tagen am 27. Mai der Fastenmonat Ramadan begonnen hat. Der Kalender kann auf der Homepage der „istOÖ“ bestellt bzw. heruntergeladen werden.

Ausführliche Informationen zu gesetzlich anerkannten Kirchen, Religions- und Bekenntnisgemeinschaften in Oberösterreich findet man außerdem in der Broschüre „Glaube & Religion“ des Oö. Religionsbeirates.

Anschober gegen Pauschalverurteilung

Das Wissen um die verschiedenen Religionen/Kulturen/Gebräuche bilde ein Fundament eines gelingenden Zusammenlebens. Denn je mehr man voneinander wisse und verstehe, umso größer würde die Toleranz zu- und untereinander. Ignoranz und Vorurteil sollten durch das Kennen voneinander und das Interesse zueinander verdrängt werden, meint Rudi Anschober.

Der Integrationslandesrat warnte aber auch vor Stimmungsmache: „Eine Pauschalverurteilung als radikale Person bloß aufgrund einer Religionszugehörigkeit (Nichtzugehörigkeit) widerspricht so auch ganz klar den zentralen Menschenrechten.“

Murat Baser erläuterte die Bedeutung des Ramadan

Ein weiterer Referent auf der Pressekonferenz von Landesrat Anschober war Murat Baser, Vorsitzender der Islamischen Religionsgemeinde Linz. Baser hatte 2015 für Aufregung gesorgt, als er in einem Interview mit dem „Neuen Volksblatt“ erklärte, warum der Koran Männer eine Stufe über Frauen stellt: „Psychisch und physisch sind die Frauen eben schwach, und sie werden schwanger, und wenn sie allein sind, brauchen sie Schutz und sind in Gefahr.“

Im Juni 2016 stand Murat Baser (im Bild oben ganz links zu sehen) unter Verdacht, sein Maturazeugnis gefälscht zu haben. Daraufhin wurde er als Religionslehrer an Höheren Schulen suspendiert.

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