Politiker warnt: Taufe kann Trick von Asylwerbern sein

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Politiker warnt: Taufe kann Trick von Asylwerbern sein

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Ein erstaunlicher Zuwachs an Übertritten von Asylwerbern zum Christentum wird in Linz zu einem Politikum: „Wenn statt 40 Menschen pro Jahr, plötzlich 60 pro Woche den römisch-katholischen Glauben annehmen, ist zu überprüfen, wie es zu diesem fragwürdigen Wachstum gekommen ist“, gibt der Gemeinderat Wolfgang Grabmayr in einer öffentlichen Aussendung jetzt zu bedenken.

Grabmayr: Keine innerkirchliche Thematik

Nach der rechtlichen Praxis garantiere der Glaubenswechsel jedem afghanischen oder iranischen Flüchtling einen dauerhaften Aufenthalt in Österreich – und das sogar bei Verübung von schweren Straftaten. Auf Grund der herrschenden Rechtslage in ihren Heimatländern sind diese Menschen oftmals perfekt vor einer Abschiebung geschützt: „Damit ist dies“, so FP-Grabmayr, „keine innerkirchliche Thematik, sondern gehört breit in der Öffentlichkeit diskutiert…“

„Wochenblick“ berichtete bereits im Sommer 2016

Der „Wochenblick“ hat – wohl als erstes Medium in Österreich überhaupt – auch schon im Sommer (Ausgabe 21/4.8.2016) auf diese Problematik hingewiesen. Unter der Überschrift „Taufe als Freifahrtschein durch das Asylverfahren“, haben wir damals geschrieben:

„Für die Diözesen scheinen Asylwerber ein Grund zur Freude zu sein – die leerstehenden Kirchen erfahren so wieder Zuwachs, wenn auch keinen einheimischen. In Österreich lassen sich jedes Jahr etwa 300 Erwachsene taufen. 70 Prozent davon sind bereits Migranten. Tendenz stark steigend.

Übertritt zum Christentum macht Abschiebung unmöglich

Die neuen Gläubigen stammen aus Syrien oder dem Iran. Also aus Ländern, in denen es christliche Gemeinden gibt. So genießen Christen im Iran sogar staatlichen Schutz, allerdings nur, wenn es sich bei ihnen nicht um Konvertiten handelt. Wer vom Islam zum Christentum übertritt, wird im Land der Perser verfolgt. Sogar die Todesstrafe ist möglich. Offizielle Begründung: „Hochverrat“. Wieso sich viele Muslime erst nach der Ankunft in Europa taufen lassen, ist also schnell klar: Verfolgte werden nicht ausgeliefert.

Auch wenn kein Asylstatus zuerkannt wurde, gilt ein solcher Konvertit als „subsidiär schutzberechtigt“ – Aufenthaltsduldung und Mindestsicherung inklusive. Das ist auch dann der Fall, wenn ein Asylwerber noch nicht getauft ist, jedoch in den Augen der Bevölkerung des Herkunftsstaates als Christ angesehen wird.“

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