Rabl: Welser Volksfest soll noch schöner werden

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Rabl: Welser Volksfest soll noch schöner werden

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Das Welser Volksfest ist zwar nicht mehr das, was es einmal war, dennoch messen ihm 91 Prozent der Besucher „eine große Bedeutung für die Region“ zu, heißt es aus dem Welser Rathaus.

Dabei stützt man sich auf das Ergebnis einer Befragung des Marktforschungsinstituts Keyquest. Dass aber die traditionelle Freiluft-Gaudi längst einer qualitativen Aufwertung bedarf, sah jeder aufmerksame Besucher, der über das „Festgelände“ bummelte, soweit das Vergnügungsareal diese Bezeichnung überhaupt noch verdient. Denn unter Festgelände stellt man sich nämlich eine adrette Anlage vor, die zwar ein buntes, aber letztlich doch ordentliches, heimeliges Bild mit gepflegten Wegen und hübschen, aneinandergereihten Buden vermittelt.

Blumenuhr zabert einen Hauch von Nostalgie auf das Volksfest

Foto: Josef Pfisterer
Foto: Josef Pfisterer

Das heurige Volksfest erinnert alte Welser eher an den früheren Jahrmarkt an der Rosenauerstraße, bei dem sich die Fahrgeschäfte einfach irgendwie auf dem Schotterplatz gruppierten. Ein kleiner Trost: Wenigstens die alte Blumenuhr, der nostalgische Treffpunkt für viele frühere Volksfestbesucher, ist an ihren alten Ort zurückgekehrt.

Gibt man den Welsern vielleicht auch die alte Festwiese zurück, an denen die gut besuchten Bierzelte einst Spalier standen? Für diese mussten „breite Publikumsschichten“ nicht erst angelockt werden, die fielen von allein in die von volkstümlichen Musikkapellen bespielten Schunkel-Areale ein.

Verschönerungsverein soll uns verzücken

Auch die „Weinkost“-Halle, in der ein Karl Haider sein Publikum nächtelang mit seinem Spiel und Gesang am Tresen und auf den Bänken „festnagelte“, ist nicht mehr das, was diese Institution einmal war.

Daher muss mit dem Volksfest jetzt endlich etwas passieren und das wissen auch alle, die dafür verantwortlich und zuständig sind allen voran Bürgermeister Andreas Rabl, der die Neugestaltung des Volksfestes nun auch von einem „Verschönerungsverein“ in Angriff nehmen lässt. Schon im Frühjahr 2017, so verspricht er, soll es erste sichtbare neue Akzente geben. Man wird sehen…

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