Riesige Karl-Marx-Büste für 12.000 Euro: Linzer toben

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Jetzt meldet sich auch die Politik zu Wort, macht ihrem Ärger um verschleudertes Steuergeld in Linz Luft: 81.000 Euro werden vom städtischen Kultur-Förderprojekt “LINZimPULS” vergeben. 12.000 davon werden für ein Projekt mit einer aufblasbaren Büste von Karl Marx verwendet.

Aufblasbarer Kommunisten-Kopf

Wie der “Wochenblick” berichtete, ist eins der sieben geförderten Projekte das Unterfangen „Karl Marx light – ein öffentliches Diskussionsobjekt“. Aus Anlass des 200. Geburtstag des kommunistischen Philosophen, der als geistiger Wegbereiter vieler sozialistischer Diktaturen gilt, soll laut Projektbeschreibung in Linz  „eine 7,10 m (mit Sockel 13 Meter hohe) aufblasbare Büste des Philosophen an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum platziert werden“.

Das Projekt, bei dem sich laut Kritikern kaum ein Mehrwert für die Linzer erkennen lässt, wird mit 12.000 Euro gefördert!

Auch Politik verärgert

Jetzt meldet sich ein Linzer Gemeinderat zu Wort: Günther Kleinhanns (FPÖ) kritisiert besonders die Verherrlichung von Marx: “In seinem Namen herrsch(t)en Diktatoren und Massenmörder wie Stalin, Tito, Pol Pot, usw. Viele Andersdenkende wurden in diesen Regimen einfach ohne Prozess hingerichtet oder ins Gulag verschleppt.”

Aber auch die allgemein Subventionspolitik der hoch verschuldeten Stadt Linz kritisert der Gemeinderat. So hätte man aus Spargründen etwa Bibliotheken schließen und die Stadtarchäologie auflösen müssen, für kommunistische Agitprop sei aber genug Geld vorhanden.

Auch auf Facebook äußerten einige Linzer ihren Unmut über den aufblasbaren Kommunisten-Kopf.

15.000 für Feministinnen

Doch auch die weiteren Projekte haben es in sich. Das hochumstrittene Projekt „‚Show & Tell‘ Feminismus und Krawall 2018“, dessen mutmaßliches Vorgänger-Projekt aus seiner Abneigung gegen Österreich keinen Hehl macht und über das der „Wochenblick“ bereits berichtete, kann für 2017 insgesamt stolze 15.000 Euro vom österreichischen Steuerzahler einstreichen.

Umstrittener Thomas Rammerstorfer

Heikel: In der drei Mitglieder umfassenden Vergabe-Jury von “LINZimPULS” sitzt auch der extrem linke Aktivist Thomas Rammerstorfer. Rammerstorfer, der u.a. Mitglied der Kommunistischen Partei auf Facebook war, sitzt in der Vergabe-Jury von „LINZimPULS“. Er fiel bereits in einer Linzer Schule durch offene Agitation gegen die FPÖ auf (“Wochenblick” berichtete).

Kritiker werfen ihm vor, dadurch die gesetzlich vorgeschriebene Neutralität an Österreichs Schulen empfindlich verletzt zu haben. Gemeinsam mit zwei anderen Jury-Mitgliedern hat Rammerstorfer nun die Liste „förderungswürdiger Vorschläge“ aufgestellt.

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