Schlagerlady Vanessa und „Spitzbua Markus“ lieferten „Fetzengaudi“

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CD-Präsentation in Frankenburg

Schlagerlady Vanessa und „Spitzbua Markus“ lieferten „Fetzengaudi“

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Mehr als nur ein Familienfest war die CD-Präsentation der aufstrebenden Frankenburger Schlagersängerin Vanessa Maria (21) im vollbesetzten Saal beim Riegl-Wirt, wo man das Nachwuchstalent erst nach drei Zugaben von der Bühne ließ – eine gelungene Premiere.

Von Kurt Guggenbichler

Die Erleichterung war Vanessa Maria Starlinger anzusehen. Bereits beim Taufakt für ihre CD, der vor ihrem letzten Auftrittsblock über die Bühne ging, wirkte sie schon entspannter. Der jungen Sängerin war nicht entgangen, dass das Publikum ihre Lieder goutierte. Sie hatte auch hart für ihren Premieren-Auftritt trainiert und der Vor-Applaus, den der Conferencier des Abends, der bayerische “Spitzbua Markus”, vor Beginn eingefordert hatte, war also durchaus verdient.

Ein langer Abend

Ihre Familie, Mutter Monika und Vater Josef, sowie ihre Geschwister Christine und Elmar als auch die beiden Großmütter hielten die Daumen fest gedrückt. Aber bei den von ihr präsentierten Liedern, die Vanessa von der Schlagerkomponistin Hanneliese Kreissl-Wurth (“Steirermen”) sozusagen auf den Leib geschrieben wurden, konnte nach Publikumsmeinung eigentlich gar nichts mehr schiefgehen.
Arrangiert hatte alle zwölf Musikstücke auf der CD der Gmundner Musiker und Tonstudiobetreiber Flo Daxner. Schon das erste vorgetragene Lied “Ja, mir feiern gern” begeisterte und der Song “Er sollte länger sein…” verleitete zum Schmunzeln.

Musik und Gaudi kamen gut an

Damit gemeint war natürlich der Abend, der auch beim Riegl-Wirt in Frankenburg nicht so schnell zu Ende ging. Dafür sorgte gekonnt auch “Spitzbua Markus”, der nach Eigendefinition “der verrückteste Entertainer seit Erfindung der Weißwurst” ist und der die CD-Präsentation mit seiner “Fetzengaudi” garnierte.
Sowohl Gaudi als auch Musik schien auch Heinz Leprich, dem Bürgermeister von Frankenburg, gut zu gefallen. Von Musik versteht der Heinz auch etwas, da er bei der Brauereimusik “Zipf 18” Jahre lang das Saxofon spielte. Jetzt käme er nicht mehr zum Spielen, bedauerte Leprich. Doch das Lied “Supertolle Männer” hatte Vanessa nicht nur für ihn gesungen.

Supertolle Männer

Der nicht einmal 1,63 Meter kleine und unter 49 Kilogramm wiegende, spindeldürre Spitzbua Markus bezog die geträllerte Hommage der 21-Jährigen kurzerhand auch auf sich. Im Verlauf seiner weiteren Conference stellte er fest, dass er kerngesund und auch schon zweimal geimpft sei, um noch schnell selbstironisch hinzuzufügen: “Aber ihr braucht keine Angst zu haben, ich habe auch vor der Impfung schon so ausgesehen.” Damit hatte er die Lacher wieder auf seiner Seite.
Die in den Abend “hineingezwickte” Blitzmodenschau der Salzburger Trachtenfirma Wenger ist bei dieser CD-Präsentation leider etwas “untergegangen”, hätte aber mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, wie manche Leute im Publikum bemerkten.
Einig schien man sich aber darin zu sein, dass das von Vanessa dargebotene Lied “Nur mit Dir” hitverdächtig ist. “Sind Frauen im Saal, die solo oder verwitwet sind?”, fragte Markus. “Weder noch!”, schallte es zurück, “Aber es sind Genesene da.”

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