Schnee liegt in der Luft: Winterdienst ist alarmiert

Wintereinbruch in OÖ

Schnee liegt in der Luft: Winterdienst ist alarmiert

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Die Nächte sind lang, die Tage kurz und das oberösterreichische Winterdienstregiment ist alarmiert. Jeden Moment kann der Schneefall beginnen.

Die 550 Mitarbeiter der 31 Straßenmeistereien stehen schon Schneepflug und Schaufel bei Fuß, um im Bedarfsfall das rund 6.000 Kilometer lange Landesstraßennetz schnee- und eisfrei zu halten.

Täglich 350 Tonnen Salz

Im Einsatzfall werden dann täglich rund 350 Tonnen Salz verstreut. Allerdings: Käme es wieder zu so einem intensiven Eisregen wie am 31. Jänner dieses Jahres, dann würden wohl wieder 4.200 Tonnen Streusalz benötigt.

In der vorigen Wintersaison wurden insgesamt 46.000 Tonnen verbraucht. Da hatten die Fahrer der Räumfahrzeuge des Winterdienstes, die sich jeweils um 25 bis 35 Kilometer Strecke kümmern, ganz schön was zu streuen.

Befahrbarkeit der Straßen gewährleistet

Fast 20 Millionen Euro hat die Befahrbarkeit der Straßen im Vorjahr gekostet und je länger der Winter dauert, umso teurer wird das Ganze. Pro Wintersaison ist mit 90 bis 125 Einsatztagen zu rechnen.

Sollten heuer mehr Tage notwendig werden, sind die Straßenmeistereien gerüstet, sagt Infrastrukturlandesrat Günter Steinkellner: „Die Streusalzlager sind gefüllt.“ In den 105 Silos bzw. sechs Lagerhallen werden an die  45.000 Tonnen Streusalz verwahrt.

Ausgehen kann das Salz nicht, denn sobald der Füllstand eines dieser Silos um 30 Tonnen abgesunken ist, wird automatisch eine entsprechende Nachbestellung generiert, die innerhalb von 72 Stunden geliefert wird.

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