Sicherheitslage angespannt

Werbung

 „Stille Präsenz“ der Polizei auf Christkindlmärkten

Sicherheitslage angespannt

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Bunte Beton-Legosteine in XL-Format, massive Wassertanks, freundlich umhüllt, damit die Vorweihnachtsfreude nicht ganz verdorben wird.

Rund um die heimischen Weihnachtsmärkte wird eifrig über Risiken und Sicherheitsmaßnahmen nachgedacht.

Besonders seit jenem fatalen IS-Terroranschlag am Berliner Breitscheidplatz vor knapp einem Jahr.

Zwölf Tote und 55 Schwerverletzte, deren Gesichter und Schicksale von den Mainstream-Medien nicht gezeigt und auch nicht beleuchtet wurden. Doch die Wirkung der Anschläge auf Feste und Kulturveranstaltungen fließt bei uns in den Alltag ein. Auch wenn ständig von offizieller Seite betont wird, dass sich im Alltag nichts ändern wird.

Nur keine Verunsicherung

Während bei einem Linzer Stadtfest im August der Hauptplatz mit schweren LKWs gesichert wurde um Anschläge zu verhindern, setzt die Exekutive im Advent 2017 eher auf personelle Präsenz. Es sollen keine Polizisten mit Langwaffen zu sehen sein, erklärte der Landespolizeidirektor vor wenigen Tagen.

Zivile Einheiten überwachen

Hintergrund: Der Anblick von Schwerbewaffneten würde unnötig für Verunsicherung sorgen. Im Vorjahr war nach dem Anschlag von Berlin selbst in Linz zu dieser sichtbaren Sicherungsmaßnahme gegriffen worden.

Dieses Jahr, nach einer eingehenden Analyse der Situation, sei man der Meinung, dass normale Einheiten in Uniform, die durch die Linzer Märkte patrouillieren sollen, die geeignete Maßnahme wären. Zusätzlich sind zivile Polizisten im Einsatz, die nach organisierten Diebesbanden Ausschau halten.

US-Reisewarnung für Europa

An der grundsätzlichen Gefahrenlage durch IS-Terroristen habe sich in Europa laut Polizei seit dem vergangenen Advent nichts geändert: Sie sei nicht konkret, aber weiterhin hoch. Eindringlich die Stellungnahme des US-Außenamtes.

Darin wird aktiv vor Reisen nach Europa gewarnt, weil vor allem rund um die Festtage sowie den Jahreswechsel mit Angriffen auf Zivilisten zu rechnen sei. Die offizielle US-Reisewarnung für Europa endet erst am 31. Jänner 2018. Unter der Voraussetzung, dass es zu keinen größeren Anschlägen kommt.

+++Lesen Sie diesen und viele andere interessante Artikel in der neuen “Wochenblick”-Ausgabe (44/17, vom 23.11.2017), die HIER gratis und unverbindlich angefordert werden kann.

Sicherheitslage angespannt TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel