Sicherheitsoffensive in Linz: Endlich Alkoholverbot im Hessenpark

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Nach Krawall-Eskalationen

Sicherheitsoffensive in Linz: Endlich Alkoholverbot im Hessenpark

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Nach jahrelangem Hin und Her hat sich der Linzer Gemeinderat mit Stimmen von SPÖ, FPÖ und Neos für ein Alkoholverbot im Krawall- und Drogen-Hotspot Hessenpark entschieden.

Vizebürgermeister und Sicherheitsreferent Detlef Wimmer (FPÖ) zeigt sich nach der Gemeinderatsitzung entschlossen: „Das heute beschlossene Alkoholverbot werde ich bis Jänner 2019 unter Einbindung von Polizei, städtischen Aufsichtsorganen, Sozialarbeit, Anrainern und allenfalls weiteren Stellen evaluieren. Bei Bedarf werde ich dann größere oder kleinere Adaptierungen vorsehen

Situation eskalierte

Das Fass zum Überlaufen brachten wohl alkoholisierte Randalierer im März. Ein besorgter Hoteldirektor eines anliegenden Hotels rief den Bürgermeister persönlich um Hilfe an.

Zwischenzeitlich mussten sogar Polizisten am helllichten Tag auf die spielenden Kinder aufpassen, da es nicht mehr sicher war!

Schon länger war der Park in der Innenstadt als Drogen-Hotspot verschrien. Mitte April konnte die Polizei ein Drogen-Büro in der Nähe des Parks hochnehmen und Rauschgift im Wert von über 300.000 Euro beschlagnahmen.

Schock-VIDEO vom Hessenpark: Polizisten müssen unsere Kinder schützen
Im vergangenen Sommer 2017 war die Polizei vermehrt im “Problempark” am Hessenplatz unterwegs.

Ausbau bei Videoüberwachung

Auch eine Ausweitung der Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln wurde im Gemeinderat beschlossen. „Damit wollen wir Straftäter abschrecken und Straftaten besser aufklären. Auch der Komfort und das Sicherheitsgefühl vieler Fahrgäste wird dadurch verbessert“, erinnert der Linzer Sicherheitsreferent Detlef Wimmer

„In einem ersten Schritt wurden die in den neuen Garnituren schon vorgesehenen Systeme kostengünstig aktiviert, womit aber bei weitem noch kein Vollausbau erreicht ist.“

Kameras bei Bussen und Haltestellen

Speziell in die Bussen des öffentlichen Verkehrs sollen mit Kameras aufgerüstet werden. Auch Haltestellen sollen laut dem Vizebürgermeister überwacht werden – spezielle jene bei denen sich Straftaten häufen.

Zu diesem Zweck wünscht sich Wimmer, dass die Polizei anonymisierte Daten mit der Linz AG, dem Bürgermeister und dem Sicherheitsreferenten teilen würden.

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