Sind ihm Christen egal?

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Sind ihm Christen egal?

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Die katholische Kirche, die schon längst fest im Sog der aktuellen Regierungs- und Europapolitik segelt, stößt deshalb immer mehr Christen vor den Kopf.

Zu diesen Enttäuschten gehört auch die Welserin Rita Margarete Klicpera, die sich ihren Groll über das ihrer Ansicht nach falsche Verhalten der Kirche in einem Brief an Kardinal Christoph Schönborn von der Seele geschriebenen hat.

Äußerungen waren „zu sanft und diplomatisch“

Der Auslöser dafür, dass sich die mittlerweile 90-Jährige, aber geistig immer noch sehr rege Frau an die Schreibmaschine gesetzt hat, um dem „sehr geehrten Herrn Kardinal“ höflich und sehr sachlich die Leviten zu lesen, war die ORF-Pressestunde vom 9. April, die sich Frau Klicpera mit großem Interesse angeschaut und die sich dabei auch kräftig geärgert hat.

Der Grund: In der Sendung habe sich der Kirchenfürst „viel zu wenig“ über die „nicht abzuleugnende Realität dieser Welt“ geäußert. Für Klicpera waren seine Äußerungen „zu sanft und diplomatisch“.

Mut zu unseren christlichen Wurzeln

„Wir befinden uns in einer Zeit der größten Christenverfolgung“, schreibt sie an Schönborn und fragt sich, warum er und der Papst nicht zum Beten für die vielen verfolgten und getöteten Christen aufriefen, zumal sogar der Patriarch von Babylon (Bagdad) dazu ein als Aufschrei bezeichnendes Buch herausgegeben habe.

Dieser von ihr sehr geschätzte Patriarch übe auch heftige Kritik „an der peinlichen anpasserischen Haltung der Kirchen in Europa.“  Dieser fragt laut Klicpera: „Haben wir nicht mehr den Mut, zu unseren christlichen Wurzeln zu stehen – etwa aus vorauseilendem Gehorsam in Verbindung mit Angst vor Racheakten?“

Sorgen um wachsenden Islam

Wann, so fragt nun Klicpera in ihrem Schreiben an den Kardinal, werden die tagtäglich an Christen verübten Menschenrechtsverbrechen endlich auch von unseren Kirchen zum zentralen Thema erhoben?

Schönborn, findet Klicpera, sollte sich mehr um den wachsenden Islam sorgen als um Nationalismus oder Populismus. Ihre Begründung: Aufrechte christliche Bürger, wozu auch sie sich zähle, würden sich auf Grund der realen  Weltgegebenheiten wieder mehr auf den Zusammenhalt in der Nationalität besinnen.

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