Skurrile ÖVP-Vorschläge für Linzer Drogen-Park

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Skurrile ÖVP-Vorschläge für Linzer Drogen-Park

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Im letzten Jahr hatte der „Wochenblick“ immer wieder über die Linzer Drogen-Parks im Allgemeinen und den Hessenpark im Speziellen berichtet. Im nun beginnenden Frühjahr ist wieder mit einer Verschärfung der Situation zu rechnen. Nicht zuletzt deshalb, da manche politisch Verantwortliche zweifelhafte Lösungsansätze vertreten.

So lässt der Linzer Vizebürgermeister Bernhard Baier (ÖVP) mit allerhand skurrilen Aussagen und Ankündigungen aufhorchen, die an den Ursachen der Probleme völlig vorbeigehen. Statt einem Gesamtkonzept zur Problemlösung sollen einzelne Maßnahmen „ausprobiert“ werden – wie es in einem Bericht in der heutigen „Krone“ heißt.

Unruhestiftern die Parkregeln erklären

So wird etwa das Kiesbett unter der Kinderschaukel entfernt und Fallschutzmatten aufgelegt, um Dealern das Vergraben von Drogen zu verunmöglichen, was im Vorjahr zur Sperre des Kinderspielplatzes führte. Die Kosten von 8.000 Euro teilen sich die Stadt und die WKO. Ob das die Drogenkriminellen abschrecken wird, darf angezweifelt werden. Gleiches gilt für den Einsatz von Sozialarbeitern, die „Unruhestiftern die Parkregeln erklären sollen“, was bei afrikanischen Migranten-Gangs sicherlich eine spannende Aufgabe sein dürfte.

Riha: Nägel mit Köpfen machen

Die Anrainern fordern indes ein „hartes Durchgreifen“ gegen die ungebetenen Gäste, die den Hessenpark und ihr Viertel in eine Drogen-Kloake verwandeln. Und die Freiheitlichen reagierten mit deutlicher Kritik auf Baiers Aussagen. So weist die Gemeinderätin Brigitta Riha darauf hin, dass es die von Baier geforderten Schwerpunktkontrollen bereits gibt – allerdings haben diese das grundlegende Problem nicht lösen können: „Wenn die bestehenden Schritte nicht ausreichen, müssen wir eben ein paar Schritte weitergehen. Wir wollen daher den Bürgern nicht den Eindruck vermitteln, dass durch die Ankündigung bereits umgesetzter Kontrollschwerpunkte irgendetwas (noch?) besser wird. Wir wollen Nägel mit Köpfen machen!”

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