So schön wird das neue Welser Volksfest!

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Früher war alles schöner! – Alles? – Nicht alles, mit Sicherheit aber das Welser Volksfest! Da es Teil der Welser Identität ist wie Bürgermeister Andreas Rabl betont, wird es spätestens ab 2018 in altem, aber dennoch ganz neuen Glanz erstrahlen.

Altes Fest in neuem Gewand

Einen kleinen Vorgeschmack darauf, bekommen Besucher aber schon im April 2017, parallel zur Messe „Blühendes Österreich“. Bereits im Frühling werde es viele neue Highlights geben, betont Messedirektor Robert Schneider. Die Ideen für die Neugestaltung der beliebten Volksgaudi sind schon vor längerer Zeit erblüht, haben jedoch erst in den letzten zwei Monaten Gestalt bekommen.

Die geplanten konkreten Neuerungen wurden gestern im Welser Rathaus vorgestellt: So soll der Teich, der in prähistorischen Volksfesttagen mit seinen Wasserspielen ein großer Anziehungspunkt war, wieder zu einem solchen werden. Wasserspiele der alten Art wird es dort zwar keine mehr geben, immerhin aber einen 14 Meter hohen Springbrunnen mit Lichteffekten.

Wohlfühloase mit echtem Volkfestgefühl

Das als Park bezeichnete Gelände um den Teich soll zu einer Wohlfühloase umgestaltet werden, sagt Schneider. Zur Wohlfühloase wird auch eine zweigeschossige Almhütte mit gehobener Gastronomie gehören, sowie ein runderneuertes und 25 Meter langes Bierzelt, in dem wieder „echtes Volksfestgefühl“ aufkommen könne, weshalb auch an einer neuen Dekoration für das Bierzelt gebastelt wird. Möglicherweise werden dort sogar Kojen wie am Münchner Oktoberfest eingebaut.

In diesem neugestalteten Zelt soll es dann Gaudi, Bier und volkstümliche Musik satt geben. Damit die Besucher dabei nicht zu sehr geschröpft werden, wird der Preis für den Volksfesttrunk – so das Versprechen – unter fünf Euro liegen. Auch am Ambiente von Weindorf und Weinkost soll noch gefeilt werden. Geplant ist auch, dass das Weindorf für eine junge Besucherklientel (bis 25 Jahren) ausgerichtet wird, während die Weinkost den älteren Herrschaften vorbehalten bleibt – zumindest bis 22 Uhr. Danach soll es auch dort für Jüngere rund gehen dürfen.

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Kurzkommentar von „Wochenblick“-Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Hollabrun
Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Durch diese Maßnahmen bekämen die künftigen Volksfestgäste noch mehr Vielfalt, erläutert Messedirektor Schneider und lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten an den Neugestaltungsbemühungen, darunter auch Tourismusverbandsgeschäftsführer Peter Jungreithmair und die Christkind GmbH, obwohl Schneider selbst wie auch Messepräsident Hermann Wimmer am gestrigen Präsentationstag vor vollendete Tatsachen gestellt worden sind, weil sie erst am Tag davor von den fertigen Plänen erfahren haben.

Das würde auch die Wortkargheit der beiden bei der Pressekonferenz erklären. Eigentlich aber sollten auch sie sich über das neue Vorhaben aus innerer Überzeugung heraus freuen, weil das Relaunch des Volksfestes schon längst überfällig war.

Kurt Guggenbichler

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