Sprache fürs Volk? Na sowas!

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Sprache fürs Volk? Na sowas!

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Lieber Wolfgang Hattmannsdorfer,

dass Sie sich als ÖVP-Landesgeschäftsführer, bewährter OÖVP-Wahlkampfmanager und nicht minder erfahrener Verhaltens- und Rhetorik-Trainer nicht zu gut sind, sich weiterzubilden und dazuzulernen, verdient Anerkennung, weil es nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Was haben Sie in Berlin gelernt?

Redaktion 1
[email protected]

Wie ich hörte, weilten Sie unlängst bei einer internationalen Konferenz in Berlin, wo sie sich mit internationalen Kampagnenmachern unterhalten hätten. Darunter sollen auch Leute vom Wahlkampfteam des US-Republikaners Ted Cruz gewesen sein, der ins Weiße Haus einziehen wollte. Die Amerikaner seien Wahlprofis, so sollen Sie festgestellt haben, von denen könne man lernen, was Sie offenbar auch taten.

Denn nach Linz zurückgekommen sind Sie mit der Erkenntnis, dass die Politik die Sprache des Volkes sprechen müsse und dass es die Politik künftig auch schaffen müsse, komplizierte Dinge mit einfachen Worten auf den Punkt zu bringen wie Sie gegenüber der „Kronen Zeitung“ bemerkten.

Fragen Sie das eigene Volk!

Na sowas? Nicht böse sein, lieber Herr Hattmannsdorfer, aber dafür hätten Sie sich die Reise sparen können, so sehr ich Ihnen ein bisschen Berliner Luft auch gönne.

Sie hätten nur einmal das Linzer Gleißner-Haus in Richtung Straße verlassen müssen, wo Ihnen vermutlich jeder x-beliebige Passant sofort zu jener Erkenntnis hätte verhelfen können, die sie von der Spree an die Donau mitgebracht haben.

Mit freundlichen Grüßen

unterschrift-kurt

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