Unermüdlicher Kampf für die Natur seit 100 Jahren!

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Unermüdlicher Kampf für die Natur seit 100 Jahren!

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Seit hundert Jahren setzt sich der Naturschutzbund schon für die Erhaltung der Artenvielfalt und der Umwelt ein. Das Besondere: Der Naturschutzbund klopft keine großen Sprüche, sondern setzt konkrete Aktionen.

So kaufte er in der Vergangenheit bereits viel Land an, um es nachhaltig vor Verbauung und Zerstörung zu schützen. Da es viel Arbeitsaufwand erfordert, diese Grundstücke zu ver­walten, wurde nun die „Stiftung Natur“ gegründet und ihr die Verwaltung übertragen. Mittlerweile befinden sich über 300 Hektar Grund in ihrem Besitz.

Zerstörung des Nationalparks verhindern

Aktuelle Projekte, die der Naturschutzbund Oberösterreich mit Landesobmann Josef Limberger verstärkt betreut, sind etwa die Kampagne gegen die geplante Skischaukel auf der Wurzeralm („Wochenblick“ berichtete). „Wenn man hier ein großes Skigebiet baut, stößt man gleichzeitig das Tor zur Zerstörung des Nationalpark Kalkalpen auf“, erklärt Limberger dem „Wochenblick“.

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OÖ-Obmann Josef Limberger ist auch begeisterter Naturfotograf (Foto: Josef Limberger)

Flugplatz Wels: ein Naturjuwel

Ein weiterer Punkt, bei dem sich der Naturschutzbund stark engagiert, ist die Erhaltung und der Schutz der einzigartigen Mager-Flachland-Mähwiesen rund um den Flugplatz Wels. Hier brüten seltene Vögel und die Wiese bietet Insektenarten eine Heimat, die in Österreich schon als verschwunden galten.

Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen

Josef Limberger setzt sich dafür ein, dass das Bewusstsein für die Natur und Nachhaltigkeit in der Bevölkerung steigt. „Der Mensch muss zurück zu der Prämisse in die Natur zu gehen, ohne Anspruch, mehr als die Natur selbst erleben zu wollen.“ Die Motivation für den tapferen Kampf gegen die Zerstörung unserer Umwelt und den Erhalt bedrohter Arten zieht er aus seiner Familie. „Ich habe selbst acht Enkel, für die tu‘ ich es eigentlich. Ich könnte es mir ja schon gut gehen lassen. Aber wir müssen uns überlegen, was wir kommenden Generationen hinterlassen wollen“, unterstreicht Limberger.

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