Vom Steuerzahler finanziert: Linz bekommt jetzt riesige Karl-Marx-Büste!

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Vom Steuerzahler finanziert: Linz bekommt jetzt riesige Karl-Marx-Büste!

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Insgesamt 81.000 Euro Steuerzahler-Geld soll für dieses Jahr an “innovative Projekte” im Rahmen des städtischen Kultur-Förderprojektes “LINZimPULS” vergeben werden. Das hat der Linzer Stadtsenat diesen Donnerstag beschlossen. “Wochenblick” wurde jetzt eine Liste der geförderten Projekte zugespielt.

Darunter befinden sich höchst fragwürdige Projekte – zur Jury, die über die Projektvergabe entscheidet, gehört auch der umstrittene Grün-Kommunist Thomas Rammerstorfer.

12.000 Euro für aufblasbaren Kommunisten-Kopf

Gefördert werden sollen mit insgesamt 81.000 Euro jetzt sieben eingereichte Vorhaben. Dazu zählt u.a. das Projekt “Karl Marx light – ein öffentliches Diskussionsobjekt”.

Vom Steuerzahler finanziert: Linz bekommt jetzt riesige Karl-Marx-Büste!
Das Vorbild aus dem sächsischen Chemnitz überragt einen monumental gestalteten Platz. / Foto: RobbyBer at the German language Wikipedia, CC BY-SA 3.0

Aus Anlass des 200. Geburtstag des kommunistischen Philosophen, der als geistiger Wegbereiter vieler sozialistischer Diktaturen gilt, soll laut Projektbeschreibung in Linz  “eine 7,10 m (mit Sockel 13 Meter hohe) aufblasbare Büste des Philosophen an verschiedenen Orten im öffentlichen Raum platziert werden”.

Kritiker: Kein Mehrwert für Steuerzahler!

Zudem solle die Büste auch “in eine Reihe anderer Städte transferiert werden.” Vorbild dafür sei die Karl-Marx-Büste im sächsischen Chemnitz, das während des DDR-Regimes Karl-Marx-Stadt hieß. Dieser monumentale Marx-Kopf ist fast genauso hoch wie die in Linz geplante Büste!

Pikant: Das Projekt, bei dem sich laut Kritikern kaum ein Mehrwert für die Linzer erkennen lässt, wird mit 12.000 Euro gefördert!

Förderung für Drogen-Café?

Ein weiteres gefördertes Projekt namens “Die Stadtwerkstatt im öffentlichen Raum” will deren Gebäude zusammen mit den dort befindlichen Linzer “Café Strom sowie dem “Lichthof” sowie einem syrischen Kulturverein “als performative Recherchezone und diskursiven Ort des Austauschs gestalten”. Thematisiert werden sollen u.a. “gesamtgesellschaftliche Konflikte und Verdrängungsmechanismen”.

Nachdenklich stimmt dabei, dass dem Café Strom von Kritikern immer wieder vorgeworfen wird, den offenen Konsum von Drogen durch Asylanten in seinen Räumlichkeiten freizügig zu dulden. Das Projekt zur im engen Naheverhältnis stehenden “Stadtwerkstatt” wird jetzt vom Steuerzahler mit insgesamt 15.000 Euro gefördert.

Feminismus-Projekt bekommt 15.000 Euro

Auch das linksalternative “Radio FRO”, das an der gleichen Adresse wie die Stadtwerkstatt ansässig ist, bekommt im Rahmen von “LINZimPULS” insgesamt 8.000 Euro. Selbst das hochumstrittene Projekt “‘Show & Tell’ Feminismus und Krawall 2018”, dessen mutmaßliches Vorgänger-Projekt aus seiner Abneigung gegen Österreich keinen Hehl macht und über das der “Wochenblick” bereits berichtete, kann für 2017 insgesamt stolze 15.000 Euro vom österreichischen Steuerzahler einstreichen.

In der Jury: Thomas Rammerstorfer

Heikel: In der drei Mitglieder umfassenden Vergabe-Jury sitzt auch der extrem linke Aktivist Thomas Rammerstorfer. Rammerstorfer, Mitglied der Kommunistischen Partei auf Facebook, sitzt in der Vergabe-Jury von “LINZimPULS”. Rammerstorfer fiel bereits in einer Linzer Schule durch offene Agitation gegen die FPÖ auf.

Kritiker werfen ihm vor, dadurch die gesetzlich vorgeschriebene Neutralität an Österreichs Schulen empfindlich verletzt zu haben. Gemeinsam mit zwei anderen Jury-Mitgliedern hat Rammerstorfer nun die Liste “förderungswürdiger Vorschläge” aufgestellt.

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Kultur-Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer scheint großzügig über die Förderung höchst fragwürdiger Projekte hinweg zuschauen. / Foto: Flickr, Ars Electronica, CC BY-NC-ND 2.0

Deckt ÖVP-Stadträtin den Förder-Sumpf?

Großzügig geduldet wird die Förderung von der verantwortlichen Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP). “Wochenblick” hat im Büro von Lang-Mayerhofer nachgehakt. Dort gab man sich jedoch bedeckt, will sie vorerst nicht zu den brisanten Vorwürfen äußern. Man wolle stattdessen zuerst die ausgewählten, nun geförderten Projekte öffentlich informieren.

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