WANDA: Unverschnörkelte Lebensfreude

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WANDA: Unverschnörkelte Lebensfreude

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Wanda ist die heimische Band der Stunde: Erst 2012 gegründet, haben die fünf Wiener in kürzester Zeit tolle Erfolge gefeiert. Mittlerweile ist keine Halle im deutschsprachigen Raum zu groß. Am 10.12. kommen Wanda nach Linz. „Wochenblick“ hat sie exklusiv getroffen.

Dass der Erfolg so schnell und so intensiv über Wanda hereinbrach, war für den Kopf der Band, Michael Marco „Wanda“ Fitzthum, gar nicht so überraschend: „Es gab gewisse Anzeichen. Etwa, als die Leute schon bei den ersten Konzerten die Texte mitgesungen haben, obwohl es noch gar keine CD gab.“ Beim größten heimischen Musikpreis holten Wanda den Amadeus in den Kategorien „Band des Jahres“, „Pop/Rock“ und „Live Act des Jahres“. Die Konzerte von Wanda sind ehrlich, offen, unverschnörkelt und ein Ausdruck von Lebensfreude. Warum jedes Konzert stets zur riesengroßen Party wird, ist schnell erklärt: „Man muss fühlen und einen Fluss mit dem Publikum finden. Das dauert bei jedem Konzert immer die ersten drei Nummern, irgendwann springt dann der Funke über, die Tore öffnen sich und es wird magisch.“

Fokus soll auf den Werken, nicht auf den Sängern liegen

Auch die Texte kommen ganz ehrlich und geradlinig daher.  Speziell von deutschen Bands gab es in den letzten Jahren immer schwerere, vollere, ja fast akademische Texte. Bei Wanda lässt man diese belehrenden Ansagen bewusst weg – eine Unbeschwertheit, die ankommt. Auch das Thema Personen- und Starkult hat bei Wanda keinen Platz: „Ich wünsche mir, dass unser Werk viel mehr beachtet wird, als wir als Personen. Einen Starkult braucht kein Mensch, ich möchte kein Bruce Springsteen sein“, so Fitzthum.

Anfangserfolge in Linz

Was auffällt: Wanda funktionieren auch in Deutschland hervorragend. „Es gibt da nicht so die Unterschiede zwischen Deutschland und Österreich, sondern eher von Konzert zu Konzert. Grundsätzlich haben wir ein wahnsinnig gemischtes Publikum, das sich dadurch auch immer wieder gleicht“, weiß Fitzthum.  Auch dem oberösterreichischen Publikum streut die Band Blumen: „Gerade in der Anfangszeit haben wir in Linz öfters auf kleinen Festln gespielt, das war echt Wahnsinn. Da sind wir dann meistens sogar noch auf der Tanzfläche geblieben und haben mit den Leuten getanzt.“

“Wanda kann sich gar nicht abnutzen”

Momentan ist nicht absehbar, dass Wanda irgendwann mal nicht mehr funktionieren. „Aber wenn es so weit ist, wird der Charakter auf die Probe gestellt. Dann muss man schauen, ob man wirklich der große Mensch ist, der man sein will“, sagt Fitzthum. Bis es so weit ist, haben die fünf Wiener aber noch viel vor: „Wanda kann sich gar nicht abnutzen. Früher haben die Gesellschaften auch immer ekstatische Rituale vollzogen, unsere Konzerte sind nichts anderes. Davon kann man nicht genug haben im Leben.“

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