Wels vermietet Kreisverkehre: Droht nun Verschandelung?

Schlimmstes wird befürchtet

Wels vermietet Kreisverkehre: Droht nun Verschandelung?

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Wenn das nur gut geht! Schon jetzt sind viele Unkenrufe zu vernehmen, nachdem bekannt wurde, dass die Stadt Wels ihre Kreisverkehre an Privatpersonen zur künstlerischen Gestaltung vermietet.

Insgesamt 28 stehen dafür in der Messestadt noch zur Verfügung, denn drei von den insgesamt 31 sollen bereits vergeben sein.

Verschandelung des Stadtbildes befürchtet

Aus Sicht der Stadt ist dies verständlich, weil das Vermieten Geld in die Kasse bringt und die Pflege für die Verkehrs­einrichtung ausgelagert wird. Denn darum haben sich dann künftig die Mieter zu kümmern, ebenso wie um die saisonale Bepflanzung ihres kleinen öffentlichen Rundgartens.

Auch wenn dort keine Plakattafeln sowie bewegliche, leuchtende oder blinkende Elemente aufgestellt werden dürfen, wird dennoch eine Verschandelung des Stadtbildes befürchtet, weil es in Oberösterreich zahlreiche Beispiele von schlecht bis kitschig gestalteten Kreisverkehrsflächen gibt.

Geschmückte Kreisverkehrsflächen

In Wels werden die Autofahrer mit geschmückten Kreisverkehrsflächen bislang am Bahnhof und im Westen der Stadt, beim Sanitärhändler Holter in Lichtenegg – um nur diese beiden Beispiele zu nennen, konfrontiert.

Doch abgesehen vom möglichen Verunstaltungsproblem, sind nach Meinung von Straßenverkehrsexperten die Kreisverkehre meist zu klein dimensioniert, um den Verkehr staufrei fließen zu lassen – aber das ist eine andere Geschichte.

Wels vermietet Kreisverkehre: Droht nun Verschandelung? TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel