Wem nützen die Hinweisschilder?

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Wem nützen die Hinweisschilder?

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Angesichts des schönen Sommerwetters zieht es viele Oberösterreicher ins Freibad. Doch der Spaß dabei wird einem leider immer häufiger durch unerfreuliche Vorfälle vergällt.

So kam es in den vergangenen Monaten häufig zu sexuellen Übergriffen von Ausländern in heimischen Badeanstalten – darunter auch im Linzer Hummelhofbad sowie in den Freibädern Haid und Gallneukirchen. Vor allem Familien meiden zunehmend die heimischen Bäder. Wer sich wehrt, muss unter Umständen mit heftigen juristischen Konsequenzen rechnen. So sorgte der Fall eines Onkels, der am 10. Juli im Linzer Hummelhofbad einem mutmaßlichen Grapsch-Afghanen eine schallende Ohrfeige verpasst und festgehalten haben soll, für viel Wirbel.

Dreister Grapscher zeigt Wut-Onkel an

Für diesen Vorfall hatten viele Oberösterreicher kein Verständnis: Denn der Afghane zeigte den Onkel wegen Körperverletzung an! Unter Umständen droht dem Onkel, der bloß seine schwarze Nichte verteidigen wollte, per Gesetz bis zu ein Jahr Haft.
Nicht nur Betroffene, sondern auch Politiker wirken angesichts der zunehmenden Sex-Attacken hilflos. Was aber kann dagegen unternommen werden? Während im Welser Welldorado die Ordnungswache patrouilliert, sollen andernorts Schilder ausreichen, um potentielle Sexualstraftäter abzuhalten. So gesehen im Linzer Hummelhofbad.

[Sperrfrist 11. 8.] Wem nützen die Hinweisschilder?
Im Linzer Hummelhofbad sorgte ein Afghane Anfang Juli für Wirbel (Foto: Linz AG)

Regeln auf Arabisch und Farsi

Dort wurden bereits vor der Grapsch-Attacke vom 10. Juli allgemeine Baderegeln in bildlicher Darstellung, aber auch auf Russisch, Arabisch und der unter anderem in Afghanistan verbreiteten Sprache Farsi wiedergegeben. Die Hinweise, darunter „vor dem Baden abduschen“ oder „nicht vom Beckenrand springen“, klingen für Österreicher banal. Hier stellt sich zwangsläufig die Frage, wie dadurch Sex-Übergriffe verhindert werden sollen. Auch die Erklärung, dass Damentoiletten nur von Damen genutzt werden sollten, setzt die naive Annahme voraus, dass sich die Sex-Täter aus Unwissenheit auf die Damentoilette verirrt hätten.

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein

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Im Linzer Biesenfeldbad wurden im März zwei Kinder heimlich fotografiert. (Foto: Linz AG)
Der arabische Text im Linzer Hummelhofbad geht konkret erst in Punkt 7 auf sexuelle Belästigungen ein. Es heißt etwa: „Bitte um Umsicht gegenüber den anderen Badegästen, insbesondere gegenüber älteren Personen und Kindern. Bitte die Würde der anderen Badegäste achten und ihre Persönlichkeitsrechte akzeptieren (gilt für Männer, Frauen und Kinder). Verbot der körperlichen Belästigung, keine sexuellen Handlungen gegenüber Frauen und Kindern.“ Ob das ausreicht, um sexuelle Übergriffe zu verhindern?

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Lesen Sie morgen worauf sich Sex-Straftäter in islamischen Staaten gefasst machen müssen.

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