Faszinierende OÖ-Geschichte: Die Bindung zur Heimat entdecken

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Faszinierende OÖ-Geschichte: Die Bindung zur Heimat entdecken

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Vom Installateur zum Heimatforscher: Über 40 Schriftwerke füllte der stolze Mühlviertler Johann Pammer bereits mit seiner Recherche. Das unermüdliche Stöbern in Archivalien und Interviews mit Zeitzeugen bescherten dem Vater von fünf Kindern umfassendes Wissen und Lebensweisheiten.

Ein Interview geführt von Elsa Mittmannsgruber

Wochenblick: Heimatforschung – was kann man sich darunter vorstellen?

Johann Pammer: Heimatforscher beschäftigen sich mit der Geschichte der näheren Umgebung. Es geht um die Region und um die Menschen, die dort gelebt und gewirkt haben. Wenn ich meine Heimatbücher schreibe, interviewe ich Leute und verbinde die Erzählungen mit schriftlichen Belegen. Die Heimatforschung dient auch dazu, sich selbst besser kennen zu lernen.

Inwiefern lernst du dich selbst besser kennen?

Zum Beispiel bei der Erforschung meiner Dorfgeschichte, wo auch meine Familie stark vorkommt, habe ich festgestellt, woher ich meine Eigenschaften habe, meine Gedanken, meine Gefühle. Da geht die Forschung natürlich schon sehr in die Tiefe. Oder aber wie die Familiennamen entstanden. Nachnamen hat es ja ursprünglich nicht gegeben, da hatte man nur seinen Vornamen. Und dann brauchte man mit der Zeit etwas, um die Liegenschaften zu benennen. Meine Vorfahren haben zum Beispiel 1541 mein Elternhaus, das Haus an der Leiten, gekauft und dann waren sie die Leitner bis zu meiner Großmutter.

Im OÖ Landesarchiev werden insgesamt etwa 30.000 Laufmeter Schriftgut verwahrt. Johann Prammer arbeitete hier 18 Jahre.

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Stärkt dieses regionale Wissen auch die Bindung zur Heimat?

So ist es, Wissen erzeugt Bindung. Wenn ich um die Geschichte von dem Ort weiß, der Gemeinde und der Pfarre… Ich habe es selbst erlebt, es ist wirklich faszinierend. Und diese Bindung ist gerade für Landgemeinden wichtig. Ich habe das Gefühl, dass in der Politik nur noch die Breitband-
initiative zählt. Wenn ich Breitbandanschluss habe, bleibe ich am Land draußen. Das ist Blödsinn. Viel wichtiger ist das Gefühl, dass ich wo dazu gehöre, dass ich dort ein Mensch bin, der nicht einfach nur ein Türschild hat, sondern als Persönlichkeit wahrgenommen wird, das muss man den Leuten wieder bewusstmachen.

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