Schüler der Oberstufe, die weder FFP2-Masken tragen, noch sich regelmäßig testen lassen wollen, sollen nicht mehr am Unterricht in der Klasse teilnehmen dürfen. Das fordert die christlichsoziale Lehrergewerkschaft der allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS).

Zustimmung zu den Plänen kommt vom Bildungsministerium. Generalsekretär Martin Netzer hält das Tragen der FFP2-Masken im Unterricht für „zumutbar“. Dafür brauche es aber eine gesetzliche Regelung durch das Gesundheitsministerium. Die Abstimmung dazu finde gerade statt. Bereits vor einer Woche hatte ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann angekündigt, dass es für Jugendliche über 14 Jahren eine Maskenpflicht geben könnte.

„Distance learning“ statt Präsenzunterricht

Oberstufenschüler, die nicht die Nasenbohrer-Tests nutzen oder nur einen Mund-Nasen-Schutz anstelle der FFP2-Masken tragen wollen, sollen vom Präsenzunterricht ausgeschlossen werden. Sie hätten dann nur mehr die Möglichkeit über „Distance Learning“ ihren Anspruch auf Unterricht zu erhalten.

Wochenblick-Leser hatten Vorahnung

Schon Anfang Jänner wussten Wochenblick-Leser von den zu erwartenden Maßnahmen in den Schulen Bescheid. Zahlreiche Eltern hatten sich binnen kurzer Zeit verzweifelt an uns gewandt, „weil die Bundesregierung nun auch die Jüngsten den sinnlosen Tests aussetzen wird“, wie es eine Mutter aus dem Mühlviertel formulierte. Schon damals war klar: Die anfänglichen Beteuerungen der Spitzenpolitiker, dass alle Maßnahmen freiwillig bleiben würden, sind reine Augenauswischerei. Es wird zu Zwängen und Nachteilen für Schüler kommen.

Aus diesem Grund riefen wir für unsere Leser die „Petition für unsere Kinder“ ins Leben, damit sich besorgte Eltern und Erwachsene mit ihrer Unterschrift gegen die Testverpflichtung für Kinder aussprechen können. Inzwischen haben schon über 12.000 Menschen ihren Unmut ausgedrückt. Unter https://www.freiheit2021.at kann auch weiterhin dagegen protestiert werden.