Fellnasen werden ausgesetzt

Grüne und Linke sehen im vorgeblich menschengemachten Klimawandel eine große Gefahr. Nachdem eine Autorin bereits eindringlich vor kleinen Kindern gewarnt hatte („Wochenblick“ berichtete), geraten auch Haus- und Nutztiere ins Visier der radikalen Klima-Aktivisten. Ein Schweizer Unternehmen hat nun in einer Studie die vermeintliche Klimaschädlichkeit unserer Vierbeiner untersucht.

Demnach sei beispielsweise ein Pferd ebenso klimaschädlich wie eine 21.500 Kilometer lange Autofahrt. Damit gehört das Tier zu den größten tierischen Klimasündern! Ein Hund trägt demnach ebenso zum gefährlichen Klimawandel bei. Sein negativer Beitrag würde jedoch nur circa 3.700 Kilometern Autofahrt entsprechen.

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Auch Zierfische können Klima belasten

Untersucht wurden in der Schweizer Studie Pferde, Hunde, Katzen, Kaninchen, Ziervögel und einzelne Fische. Selbst ein Zierfisch würde demnach der Klimabelastung einer 675 Kilometer langen Autofahrt entsprechen. Dabei gilt offenbar folgende Faustregel: Je größer das Haustier ist, desto belastender könne es für die Umwelt sein.

Eine der wesentlichen Ursachen für die Klimaschädlichkeit bestimmter Haustiere ist angeblich deren Futter- beziehungsweise Fleischkonsum. „Mit Blick auf die gesamte Schweiz ist die Haustierhaltung allerdings von untergeordneter Bedeutung“, beruhigen zugleich die Macher der Studie. Bereits zuvor wurde die vermeintliche Klimaschädlichkeit von Haus- und Nutztieren in mehreren Studien untersucht.

Experten warnen vor Angstmache

Einige Klima-Experten zweifeln indes die These eines menschen- und tiergemachten Klimawandels an. Ausschlaggebend dafür wäre vor allem der schädliche Einfluss von Kohlenstoffdioxid auf die Klimabilanz. Dies sei jedoch noch nicht in ausreichender Form nachgewiesen worden.