herbert kickl fpö
Will die Null sehen: FPÖ-Innenminister Herbert Kickl.

Die Asyl-Politik der Bundesregierung zeigt laut Experten jetzt Wirkung. Gemäß Innenministerium ist die Zahl der Asylanträge in Österreich gegenüber dem Vorjahr um 44 Prozent zurückgegangen.

Bei den Asylentscheidungen im ersten Halbjahr ist laut Innenministerium weit mehr als die Hälfte negativ. Das bedeutet, dass es sich bei den Antragstellenden meist um illegale Migranten und keine Flüchtlinge handelt.

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Österreich als Vorbild

Polit-Beobachter sind seit dem EU-Innenministertreffen in Innsbruck der Ansicht, dass nun auch weitere EU-Länder dem österreichischen Weg in Sachen Asylpolitik folgen werden!

„Dass die Zahl der Asylanträge weiter sinkt, ist noch lange kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Wir beobachten in den vergangenen Monaten auf dem Westbalkan in einzelnen Ländern einen deutlichen Anstieg bei den illegalen Grenzübertritten“, betont indes FPÖ-Innenminister Herbert Kickl.

migranten asylanten rückkehr
Die Zahl der Migranten, die Österreich mithilfe des „Vereins Menschenrechte Österreich“ freiwillig verlässt, nimmt zu.

Anstieg freiwilliger Rückkehrer

Einen Anstieg bei der Zahl der freiwilligen Rückkehrer meldet der „Verein Menschenrechte Österreich“ (VMÖ). So habe der Verein im ersten Halbjahr 2018 insgesamt 1.371 freiwillige Rückkehrer unterstützt. Dies entspricht einem Anstieg von 14,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017.

Die wichtigsten Zielländer der freiwilligen Rückkehrer waren heuer bislang der Irak (186), Serbien (181), Georgien (109), die Ukraine (99) sowie die Volksrepublik China (90). „Der von uns erwartete Anstieg in der Zahl der freiwilligen Rückkehrer nach Syrien findet statt“, betont VMÖ-Geschäftsführer Günter Ecker.

Mehr Syrer auf Heimreise

Im 1. Halbjahr 2018 seien bereits mehr Syrer freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt als im ganzen Jahr 2017. Dieser Trend werde sich fortsetzen, da derzeit 18 weitere Syrer in einem laufenden Rückkehrverfahren beim VMÖ sind!