In den vergangenen Tagen kam es in mehreren Fällen zu massiven Ausschreitungen von „Männergruppen“, bei welchen es sich um Zusammenrottungen von Migranten handelte. Der bekannteste Fall ist jener in Wien, wo dreißig bis fünfzig „junge Männer“ in einer Kirche randalierten. Doch auch in Linz kam es zu einem Massentumult, der polizeilich aufgelöst werden musste.

Am Donnerstag, dem 29. und am Samstag, dem 31. Oktober, kam es zu bedrohlichen islamistischen Vorfällen bei zwei Kirchen in Wien. Der Angriff auf die Pfarrkirche St. Anton im 10. Wiener Gemeindebezirk Wien-Favoriten schaffte es dabei österreichweit zu trauriger Berühmtheit. Laut Polizei-Presseaussendung sollen „30 bis 50“ türkischstämmige Jugendliche in der Kirche randaliert haben. Sie lärmten und traten gegen das Mobiliar. Der verängstigte Pfarrer, der im Gotteshaus anwesend war, verständigte die Polizei. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wurde informiert und ermittelt.

Mainstream-Medien versuchten Vorfall teilweise herunterzuspielen

Die Niederträchtigkeit österreichischer Mainstreammedien kann man daran erkennen, welche Anzahl von Angreifern sie in ihren Überschriften erwähnten. Der ORF vermutete einen „Zusammenhang mit Mohammed-Karikaturen“ und titelte „Jugendliche stürmten Kirche in Favoriten„. Ob in der Favoritener Kirche tatsächlich je Mohammed-Karikaturen gezeichnet wurden, führt der ORF nicht näher aus. Der Kurier entschied sich für „Islamisten: Attacke auf Kirche in Wien-Favoriten„.

Afghane brüllte „Allahu Akbar“ im Stephansdom

Ähnlich gespalten waren die Medienreaktionen, nachdem ein 25-jähriger Afghane, angeblich psychisch beeinträchtigt, „Allahu Akbar“-brüllend durch den Stephansdom lief. Der Vorfall trug sich am 31. Oktober zu. Der ORF titelte mit „Randale im Stephansdom ’nicht besorgniserregend‚“, für denselben Titel entschied man sich auch bei der Kronen Zeitung. In Deutschland reflektierte hingegen die Tagespost den Vorfall mit „‚Allahu Akbar‘ auch im Wiener Stephansdom“ und zeigte ein Foto von Bundeskanzler Sebastian Kurz mit dem Wiener Erzbischof Christoph Schönborn.

Randale-Umzug von Afghanen und Syrern in Favoriten

Zuvor war es am Reumanplatz am Reumannplatz in Wien-Favoriten zu einer Zusammenrottung von rund 20 „jungen Männern“ genommen, die „Allahu Akbar“ („Allah ist der Größte“) brüllten, Pyrotechnik zündeten und Passanten einschüchterten. Dabei bewegten sie sich in Richtung Viktor-Adler-Markt. Als die Polizei anrückte, versuchte sich die Menge zu zerstreuen, zehn der Randalierer konnten aber festgehalten und identifiziert werden. Es handelte sich um Syrer und Afghanen im Alter von 13 bis 18 Jahren. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.

Bewaffneter Migrantenkonflikt am Reumannplatz

Am Samstag, kam es wieder am Reumannplatz in Wien-Favoriten zu einem Tumult mit Beteiligung von mindestens 15 Migranten. Zunächst fanden Beamten zwei verletzte Personen am Gehsteig. Es handelte sich um zwei Iraker im Alter von 23 und 31 Jahren. Die Personen, welche sie übel zugerichtet hatten, dürften in etwa aus derselben Gegend der Welt stammen. Drei Tatverdächtige konnten ermittelt werden, es soll sich um Iraker im Alter von 21 bis 33 Jahren handeln. Nach zehn weiteren Personen wird gefahndet. Im Bereich der Auseinandersetzung fanden sich vier Messer, eine Schere und ein Metallrohr.

40 bis 50 arabische Migranten randalierten in Linzer Innenstadt

In der Nacht von Samstag auf Sonntag randalierte eine große Gruppe arabischer Migranten in der Linzer Innenstadt. Sie lärmten und bewarfen anrückende Polizisten mit Getränkedosen und Glasflaschen. Die Polizei rückte mit 15 Streifen an. 31 der Angreifer wurden eingekesselt, ihre Identitäten festgestellt. Sie erwartet eine Anzeige auf freiem Fuß. Die Randalierer stammen aus Afghanistan, dem Iran und dem Irak.

Randale auch in Graz

Auch in Graz-Geidorf kam es zu einer Zusammenrottung „Jugendlicher“, wobei die Behörden keine Lust verspürten, nähere Informationen zu deren Herkunft bekanntzugeben. Diese warfen in der Nacht auf Sonntag ein Auto um. Vier Autos in der Nähe wurden mit weißem Lack besprüht. Dies könnte auch auf ein linksradikales Motiv hindeuten.

„Schutz suchen“

Bleibt die Frage, wo die Österreicher vor den Menschen Schutz suchen sollen, welche angeblich in unserem Land Schutz suchen. Kritische Stimmen vermuten, dass viele der auffälligen Personen vielleicht vor polizeilicher Verfolgung in ihren Heimatländern flüchteten, weil sie sich dort schon nicht zu benehmen wussten.