Die Grünen sind nach zahlreichen Wahlniederlagen scheinbar enthemmt: Die grüne Bezirksrätin Negar L. Roubani reihte sich mit ihrem Kommentar in eine Geschichte von Sigi Maurers Mittelfinger-Gate bis Albert Steinhausers Wut-Tirade gegen die Ex-Grüne Glawischnig ein.

Kurz vor ihrem Malta-Urlaub postete Roubani vom Flughafen Wien-Schwechat eine unfassbare Nachricht für eine Politikerin im Dienste der Österreicher: „Tschüss Österreich, du Arsch. Du hast jetzt eine Woche Zeit eine nettere Version von dir selbst zu werden.“

Österreichfeindliche Aktionen

Scheinbar ist die Grüne mit dem Allgemeinzustand der österreichischen Politiklandschaft unzufrieden und lässt sich geschmacklos über Österreich aus. Kein Einzelfall bei den Grünen: Speziell die jungen Grünen-Aktivisten fielen immer wieder mit österreichfeindlichen Aktionen auf. So wurden etwa Plakate mit „Wer Österreich liebt, muss Scheiße sein“ und dem Slogan „Nimm ein Flagger für dein Gaggerl“ verbreitet.

Fragwürdige Erklärung

In einem weiteren Facebook-Post meldete sich die Grüne auf den selbst losgetretenen Shitstorm wieder zu Wort. „Liebes Österreich, mit der Kärnten Wahl hast du schonmal gezeigt, dass du dich wieder in die richtige Richtung bewegst. (…) Du bist schon viel weniger Arsch“.

Ob sie damit das gute Abschneiden der Sozialdemokraten meint oder den Umstand, dass ihre eigene Partei aus dem Landtag geflogen ist, bleibt indes ungewiss.

Lediglich auf das Wetter bezogen?

Mittlerweile hat sich Negar Roubani zu ihrer Österreich-Beleidigung geäußert. Sie behauptet, sich lediglich auf das Wetter bezogen zu haben. Eine Aussage, die in Anbetracht des Postings über die „richtige Richtung“ in Kärnten in Frage gestellt werden kann.

18 Grünen-Mitarbeiter arbeitslos

Ihre Partei hat indes mit handfesten finanziellen Problemen zu kämpfen: Da die Grünen in Kärnten aus dem Landtag geflogen sind, verlieren sie dort 1,2 Millionen Euro Parteien- sowie 280.000 Euro Klubförderung pro Jahr. Das sind insgesamt 1,48 Millionen Euro. Außerdem müssen sich 18 Mitarbeiter der Grünen nun wohl einen neuen Job suchen.