„Es ist etwas faul im Staate Österreich“, so hätte es Shakespeare formuliert, angesichts der jetzigen Situation hierzulande.

Ein Kommentar von Mag. Elisabeth Mirschitzka

Unbescholtene Menschen werden bespitzelt und denunziert, vage Vermutungen als Fakten verkauft, Intrigen werden gesponnen, Zwietracht wird gesät… Die absurde Politik der offenen Grenzen beschert uns tägliche Messerattacken und Morde.

Grotesker Justiz-Roman

Die Justiz misst mit zweierlei Maß, Schöffen üben sich in falscher Toleranz und verlangen Freisprüche für brutale Vergewaltiger, obwohl alle Fakten für deren Schuld sprechen.

Das Vertrauen in die Gerichtsbarkeit ist erschüttert.

Die Wahrheit wird verschwiegen oder verzerrt, Skandale werden vertuscht: Die Pervertierung von Werten in einer grotesken, irrealen Welt, in der Grundrechte verletzt werden, erinnert an Franz Kafkas um 1925 entstandenen Roman „Der Prozess“, in dem ein Herr K. plötzlich mit einer nebulösen Verurteilung konfrontiert wird, ohne ihren Grund zu erfahren und der in immer absurder werdende Situationen gerät: Herr K. ist ratlos.

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Mühsehliger Prozess

Man gibt ihm zwar die Gelegenheit, seine Unschuld zu beteuern, doch seine Rede wird ignoriert. Er bemüht sich verzweifelt, hinter das Geheimnis zu kommen, doch jeder Schritt führt ihn weiter weg von seinem Ziel… Ein leerer Gerichtssaal, eine stickige Kanzlei, in der er ohnmächtig wird und permanente Erfolglosigkeit machen ihm die Aussichtslosigkeit seiner Bemühungen bewusst.

Die Attacke gegen seine Wächter wird Herrn K. angelastet Sein Anwalt ist außer Gefecht; ein wichtiges Gespräch versäumt er. Von einem Vertrauensmann erfährt Herr K., dass er keinen echten Freispruch erwarten kann, sondern nur einen scheinbaren, da auf Grund seiner Unschuld auch sein Urteil nur ein scheinbares ist…

Er lässt sich hinrichten

Schließlich lockt man Herrn K. in den Dom, um jemanden zu treffen. Statt diesem erscheint ein Kaplan, der ihm ein Gleichnis erzählt, in dem ein Mann vor der Tür des Gesetzes um Einlass bittet, der ihm aber bis zu einem Tod verwehrt wird. – Herr K. ist verwirrt und fühlt sich müde. Der Prozess hat sein ganzes Leben durcheinander gebracht. Am nächsten Tag lässt er sich widerstandslos abführen und hinrichten.

Manchmal fühlt man sich auch bei uns in eine irreale Welt versetzt, die zu begreifen immer schwieriger wird, in der es Verfilzungen und Verflechtungen gibt, die kaum durchforstbar sind. Rechtsprechung hat mit Recht nichts mehr zu tun.

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Konstruierte Justizskandale sind Realität

Auch wir haben einen Herrn K., den Innenminister, einen unbescholtenen Mann, der nur seine Pflicht erfüllte und den von der Justiz gestellten Auftrag erledigte. Daraus konstruiert man einen grotesken Kriminalfall, ohne auch nur einen stichhaltigen Beweis zu haben.

Auch unser Herr K. versteht die Welt nicht mehr, weil man ihm Korruption unterstellt und seinen Rücktritt fordert, obwohl alle sogenannten „Fakten“ sich als substanzlose Verdächtigungen erwiesen.

Die Wahrheitsverweigerer bleiben stur

Auch unser Herr K. durfte eine Verteidigungsrede halten, in der er alle Vorwürfe entkräften konnte, jedoch vergeblich. Herr K. ist machtlos: Die Mauer der Wahrheitsverweigerer ist hoch. Man hält sich nicht an die Gesetze der Logik, sondern an die der Denunzierung um jeden Preis.

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Unübersehbare Parallelen

Er hat sich an das Gesetz gehalten, doch das Gesetz ist gegen ihn: Er wurde angezeigt. Die Parallelen zu Kafkas Herrn K. sind nicht zu übersehen…

Es ist schade, dass in unseren Schulen der jungen Generation Literatur dieser Art vorenthalten wird, würde man doch durch Vergleiche mit den heutigen Zuständen dazu sensibilisiert, Krisen, Missstände und deren Ursachen zu analysieren! Aber gerade das möchte man ja vermeiden, um jeglichen Widerstand im Keim zu ersticken.