Der Lockdown in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland wurde gerade erst bis 18. April verlängert. Nur Ostösterreich ist manchem „Experten“ aber zu wenig. Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres fordert einen österreichweiten Lockdown und die Beschaffung von viel mehr Impfstoff.

Von Christoph Uhlmann

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Szekeres warnt vor der nächste Welle

Als Begründung für das neuerliche Einsperren der Bevölkerung muss einmal mehr die angeblich dramatische „Situation in den Krankenhäusern und Intensivstationen“ herhalten. Auch in den anderen Bundesländern würde die Situation bald ähnlich sein, schrieb Szekeres laut einem Medienbericht auf seinem Weblog. Die Inzidenzzahlen mögen im Westen zwar niedriger sein, man vergesse allerdings die lokalen Cluster, die immer wieder auftreten.

Das Virus „kennt keine Grenzen“, meint Szekeres und befürchtet, „dass die dritte Welle“ auch in den westlichen Bundesländern eine „höchst dramatische Situation an den Intensivstationen“ bringen wird. Zwei bis drei Wochen eines harten Lockdowns für das gesamte Bundesgebiet seien laut Szekeres die Lösung.

„Impfen, impfen, impfen“

„Man sollte Impfstoff einkaufen, wo immer man ihn bekommt, so bald wie möglich“, tönt der Kammerpräsident. „Wenn an einem Osterwochenende nicht einmal 10.000 Einheiten verimpft werden können, dann spricht das für die extreme Mangelwirtschaft.“

Szekeres fordert daher: „Lockdown für ganz Österreich, Impfstoff kaufen, impfen, impfen, impfen. Und notfalls eigene Wege beschreiten und die ohnehin wackelnde Solidarität mit der EU vergessen.“ Man könnte ihn für einen Pharmareferenten halten…

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