Härtere Strafen: Oberösterreich geht gemeinsam gegen Tierquäler vor

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Resolution beschlossen

Härtere Strafen: Oberösterreich geht gemeinsam gegen Tierquäler vor

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Die schrecklichen Bilder von gequälten, verstümmelten Katzen, die auch in Oberösterreich traurige Realität wurden sind noch lange nicht vergessen. Jetzt setzt das Land Oberösterreich ein gemeinsames Zeichen gegen Tierquälerei. Auf Initiative der FPÖ Oberösterreich beschloss der Landtag einstimmig härtere Strafen für Tierfolter.

“In den letzten Monaten haben wir eine spürbare Zunahme von Fällen grausamer Tierquälerei erleben müssen. Hier darf und kann nicht länger weggesehen werden. Wir fordern daher eine Verschärfung der strafrechtlichen Bestimmungen. Gegen Tierfolter und schwere Tierquälerei muss konsequent vorgegangen werden”, begründete der Abgeordnete zum Landtag, Franz Graf (FPÖ) den Vier-Parteien-Antrag in der heutigen Landtagssitzung, der auf eine freiheitliche Initiative zurückgeht.

Gehäutete Katzen und Quälerei von Wildenten bewegten

Die Fellhäutungen von Katzen in Linz und Graz und ebenso die bestialische Drangsalierung mehrerer Wildenten in Vöcklabruck zeigten den dringenden Handlungsbedarf, erklärte Graf.
Bei dem Vorfall in Vöcklabruck sollen drei Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren zehn Enten geschlagen, getreten, mit Benzin übergossen und später angezündet haben!
Solche entsetzlichen Taten dürften nicht weiter ungesühnt bleiben. Oftmals würden die Täter mit einer Diversion wegkommen. Für die FPÖ-Oberösterreich war das nicht einzusehen. Sie sah dringenden Handlungsbedarf und initiierte deswegen die Resolution.

Höheres Strafmaß und Prävention

Der einstimmige Beschluss von FPÖ, ÖVP, SPÖ und Grünen sieht vor, die Strafen für Tierfolter empfindlich zu erhöhen. Die “Tierfolter” soll als eigenes Delikt klassifiziert werden. Wer ein Tier foltert, soll mindestens sechs Monate bis drei Jahre ins Gefängnis. In den meisten Fällen von schwerer Tierquälerei traten die Täter bereits zuvor durch ihren Sadismus in Erscheinung. Deswegen soll hinkünftig im Sinne der Prävention auch therapeutische Täterarbeit geleistet werden. 

 

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