„Brauchen 50.000 Ausländer jedes Jahr“

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Österreich hat zuwenig Ausländer. Zumindest wenn es nach dem Migrationsbericht des Innenministeriums geht. Das Ziel seien 50.000 Migranten – und das jedes Jahr.

Masseneinwanderung als Ziel

Innenminister Wolfgang Sobotka erklärt gemeinsam mit einem Migrationsexperten, dass nur eine verstärkte Einwanderung das Sozialsystem Österreichs erhalten könne. Das zentrale Problem sei dabei die Überalterung und der Geburtenrückgang der Österreicher. Mit eine Geburtenrate von 1,4 Kindern – eingebürgerte Ausländer bereits eingerechnet – liegt Österreich klar unter dem Selbsterhaltungsminimum von 2,1 Kindern je Frau.

Die Migrationsexperten betonen deshalb, dass Österreich 50.000 Migranten jährlich benötige, um die Sozialleistungen zu erhalten und eine höhere Arbeitslosigkeit zu verhindern.

Regierung soll Einwanderung planen

Damit die ungesteuerte Migration nicht die „Gesellschaft aus dem Lot bringe“, betont Sobotka, sei es notwendig, die Einwanderung gezielt und planmäßig zu betreiben. Dazu will er eine eigene Kommission einrichten, um die Einwanderung zu steuern.

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