Da tobt die Antifa: Wiener Gemeinderat verurteilt Gewalt

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Da tobt die Antifa: Wiener Gemeinderat verurteilt Gewalt

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Gerade die, die sich immer besonders tolerant geben und glauben, die moralische Überlegenheit gepachtet zu haben, gerieren sich besonders intolerant, wenn etwas nicht dem eigenem Weltbild oder Anspruch auf “Vielfalt” entspricht. Daher kommt es immer wieder zu Übergriffen der linken Schlägertruppe Antifa, die in einigen Ländern wie den USA bereits als terroristische Organisation eingestuft wurde. Bisher waren sich die Linksextremen jedoch zumeist des Wohlwollens einiger Medien und auch Politiker sicher. Doch in Wien herrscht jetzt bei den selbsternannten Antifaschisten, die mit überaus faschistischen Methoden gegen Andersdenkende vorgehen, großer Katzenjammer.

Denn nach einem feigen Anschlag auf das Haus einer Burschenschaft in der Gumpendorferstraße im 6. Wiener Gemeindebezirk, stellte sich nun der Wiener Gemeinderat mehrheitlich hinter einen von der FPÖ initiierten Antrag und verurteilte den Anschlag von 15. Jänner diesen Jahres. An diesem Abend hatten rund 30 bis 50 vermummte Antifa-“Terroristen” das Haus der Studentenverbindung angegriffen, es mit Farbeuteln, Böllern, Pyrotechnick und Steinen beworfen und auch versucht mit einem Hammer die Scheiben einzuschlagen. Auch in der Nähe des Hauses abgestellte Autos wurden beschädigt.

Grüne nicht gegen Gewalt?

Dieser Anschlag wurde am am gestrigen Abend (26. Jänner 2022) von einem gemeinsamen Antrag von SPÖ, Neos, ÖVP und FPÖ in schärfster Form verurteilt. „Mit einem Schulterschluss über die Parteigrenzen hinweg wollen wir deutlich machen, dass Gewalt in unserer Stadt keinen Platz hat. Wir verurteilen den Anschlag in der Gumpendorferstraße aufs Schärfste und hoffen, dass die Verantwortlichen ausfindig gemacht werden. Wir sind gegen jede Form der Gewalt und – bei allen inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten – ausnahmslos für eine friedliche Auseinandersetzung”, heißt es in einer Presseaussendung der SPÖ. Einzig die Grünen sahen trotz des offensichtlichen Gewaltexzesses, bei dem es vermutlich nur durch das schnelle Eingreifen der Polizei nicht zu schwereren Sachschäden oder gar verletzten Personen kam, keinen Grund, sich diesem überparteilichen Schulterschluss anzuschließen.

Antifa-Prinzessinnen den Tränen nahe

Überhaupt kein Verständnis dafür, dass Politik auch gewaltfrei sein kann und eine Demokratie von unterschiedlichen Meinungen lebt, hat man stattdessen bei der Antifa. Auf Twitter etwa befällt die Antifa-Prinzessin eine besondere Form von BSE – Betroffenheit, Scham und Entsetzen – weil sich auch die SPÖ gegen die “demokratische” Arbeit der antifaschistischen Aktion ausspricht.

Allerdings vertut sich da Prinzesschen etwas mit dem Datum. Denn sie spielt offenbar auf das Datum der Presseaussendung vom 27. Jänner 2022 an, dem Tag des Holocaustgedenkens, übersieht jedoch, dass der Beschluss bereits am Abend zuvor gefällt wurde.

Entsetzen auch beim DÖW

Auch im Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) nahm man den Beschluss gegen Gewalt eher verwundert zur Kenntnis. Bernhard Weidinger, der nicht müde wird, die erfolgreiche Arbeit und die daraus resultierende Reichweite des Wochenblick zu würdigen, twitterte:

Nun ist es zwar heutzutage üblich, regelmäßig in sozialen Medien über die neuesten Entwicklungen zu äußern, aber vorab sollte man ersteinmal seine Arbeit machen. Und dieser kommt das DÖW, welches sich “Archiv” nennt, wohl teilweise nicht nach. Sonst hätte man nicht 2017 mittels Crowd-Funding versuchen müssen, rund 25.000 Euro zu sammeln, um eine Plakatsammlung zu restaurieren, denn eigentlich fließen nicht wenig öffentliche Mittel des Bundes und der Stadt Wien diesem Verein zu, damit er seiner Aufgabe nachkommen kann. Denn besagte Plakatsammlung bekam das DÖW zwar 1970, jedoch geriet sie dann in “Vergessenheit” und wurde offenbar nicht sachgerecht gelagert und behandelt, so dass dann zur Rettung der Plakate und zur weiteren sachgerechten Lagerung die Öffentlichkeit angebettelt werden musste. Da stellt sich schon die Frage, ob nicht eine Überstellung derart wichtiger Exponate an ein wirkliches Archiv, wie das Staatsarchiv und eine Kürzung der Mittel für das Dokumentations-Archiv anzudenken wäre – zumal es ja offenbar seinen ureigensten Aufgaben nicht gerecht wird.

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