Dank Alterslüge: Nigerianischer Meißel-Mörder bedingt verurteilt

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Er kam mit der „Flüchtlings“-Welle

Dank Alterslüge: Nigerianischer Meißel-Mörder bedingt verurteilt

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Der nigerianische Asylwerber, der in Maria Enzersdorf (NÖ) seinen 26-jährigen Mitbewohner aus Bangladesch mit einem Meißel ermordet haben soll, wurde vor seiner aktuellen Tat unter anderem in Oberösterreich gerichtlich belangt.

Er wurde unter anderem 2016 am Linzer Landesgericht verurteilt, aber auch 2018 am Bezirksgericht Waidhofen an der Ybbs. Pikant: Er kam beide Male mit bedingten Haftstrafen davon.

Illegale Einreise

Grund soll ein gefälschtes Alter sein, das ihn um fünf Jahre jünger machte. Der Nigerianer sitzt seit Sonntagabend in Untersuchungshaft.

Festgenommen wurde der Täter zunächst auf einem Spielplatz, weil er dort Kinder bedrohte. Bei der Verhaftung des Nigerianers bemerkten die Beamten Blutflecken auf den Schuhen des Afrikaners und stellten weitere Ermittlungen an.

Die ergaben schließlich den dringenden Mordverdacht an seinem Mitbewohner im Flüchtlingsquartier. Der mutmaßliche Mörder kam mit der Masseneinwanderung von 2015 und 2016 nach Österreich.

Kinderschänder: 17 Opfer - 8 Jahre Haft
Der Nigerianer soll unter anderem Kinder auf einem Spielplatz bedroht und eingeschüchtert haben.

Bedingte Haftstrafen in OÖ

Wie jetzt die “Krone” berichtet, soll der Hauptgrund für die bedingten Haftstrafen in Oberösterreich und Niederösterreich eine falsche Altersangabe gewesen sein, wie die Tageszeitung nach eigenen Angaben aus Justizkreisen erfuhr.

Demnach soll er sich um ca. fünf Jahre verjüngt haben, das Geburtsdatum mit 1998 statt 1993 angegeben haben und deswegen als “junger Erwachsener” behandelt worden sein.

Den Verurteilungen gingen drei Anklagen wegen Drogenhandels voraus.

Drogen-Afrikaner: Polizei-Großeinsatz auf Linzer Kinderspielplatz!
Mit Rauschgift handelnde Schwarzafrikaner – so wie hier mutmaßlich am berüchtigten Krempl-Hochhaus – sorgen in Linz für viel Unmut, Abschiebungen scheitern oft oder werden gar nicht erst durchgeführt.

Neues Gesetz hätte Schubhaft ermöglicht

In Linz saß er aber sogar in Untersuchungshaft. Nach der Entlassung soll er sofort einen neuen Asylantrag gestellt haben, nach dem Negativbescheid sogar Einspruch beim zuständigen Bundesverwaltungsgericht (BVwG) erhoben haben, so die “Krone” weiter.

Brisant: Eine Schubhaft war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich, weil er korrekt im Quartier einer Hilfsorganisation in Maria Enzersdorf gemeldet war.

Das neue Fremdenrechtsgesetz, das im Zuge des Regierungsprogramms von der Bundesregierung beschlossen ist und bald in Kraft treten soll, hätte laut Experten eine solche Schubhaft ermöglicht. Leider kommt dieses Gesetz für den 26-jährigen Bangladeschi zu spät.

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