Das erwarten Herr und Frau Österreicher von der Zukunft

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Optimismus, aber auch Skepsis

Das erwarten Herr und Frau Österreicher von der Zukunft

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2018 könnte ein gutes Jahr werden, weil 93 Prozent der Österreicher optimistisch in die Zukunft schauen und zuversichtlich sind, was die Wirtschaft und die Ausbildung betrifft.

Ein Bericht von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

Pessimistisch hingegen werden von unseren Landsleuten die Flüchtlingssituation und die Integration von Ausländern gesehen wie auch die Entwicklung der Pensionen – dies ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von MAKAM-Research.

Zuspitzung

Unter den 1.950 telefonisch befragten Frauen und Männern ab 15 Jahren herrscht jedenfalls hohe Zuversicht hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung dieses Landes, weil sechs von zehn Österreichern einen Aufschwung erwarten. Das ist 2013 noch nicht so gewesen wie die MAKAM-Studie aus diesem Jahr zeigt. Damals waren nur 39 Prozent der Österreicher optimistisch gestimmt.

Von mehr als der Hälfte der aktuell Befragten, nämlich 56 Prozent, wird eine Zuspitzung der Migrationsproblematik befürchtet. Nur 33 Prozent glauben an eine positive Entwicklung der Flüchtlingssituation. Das seien tendenziell jüngere Personen unter 30 Jahren, heißt es in der MAKAM-Studie.

Zuversicht

34 Prozent dieser Leute erwarten sich auch eine positive Entwicklung im Bereich der Ausländerintegration, während mehr als die Hälfte der Österreicher eine Verschlechterung der Situation befürchtet.
Jeder zweite rechnet auch mit einem Anstieg der Kriminalität in den nächsten Jahren, nur 36 Prozent erwarten sich einen Rückgang. Dafür herrscht bei der Terrorismusbekämpfung Zuversicht.

Knapp jeder zweite Österreicher vertraut auf eine erfolgreiche Terrorismusabwehr, 38 Prozent glauben jedoch nicht, dass der Extremismus besiegt werden kann.
Mit Pessimismus schauen auch 48 Prozent auf die Politik. 35 Prozent hingegen erwarten eine positive Entwicklung der politischen Situation. Im Vergleich zum Jahr 2013 zeigt sich jedoch eine deutlich positivere Tendenz. Damals glaubten nur 23 Prozent dass es besser würde, jeder Sechste war skeptisch.

Miteinander

Auch hinsichtlich der Pensionen blicken die Österreicher negativ in die Zukunft. 52 Prozent erwarten sich niedrigere Pensionen, 38 Prozent glauben aber schon, dass die Pensionen künftig gesichert sind. Diese Einschätzungen korrelieren mit dem Alter. Während 15-59 Jährige häufiger pessimistisch auf die Verfügbarkeit von Pensionen blicken, sind Personen ab 60 Jahren positiver gestimmt.
Was ein rücksichtsvolles Zusammenleben anbelangt, ist die Meinung der Österreicher gespalten.

44 Prozent glauben an ein rücksichtsvolles Miteinander, etwa gleich viele erwarten jedoch einen Anstieg an Rücksichtslosigkeit unter der Bevölkerung. Jene, die negativ eingestellt sind, begründen dies mit dem allgemein ansteigenden Egoismus unter den Menschen.
Hinsichtlich der Entwicklung der Arbeitsmarktsituation, des Gesundheitswesens und der Verfügbarkeit von Sozialleistungen zeigt sich etwas mehr als die Hälfte der befragten Österreicher zuversichtlich, während knapp vierzig Prozent eine negative Entwicklungen befürchten.

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