Das System lahmlegen: Österreichweiter Warnstreik am 1. Dezember

Gegen die Spaltung der Gesellschaft

Das System lahmlegen: Österreichweiter Warnstreik am 1. Dezember

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Der Warnstreik am 1. Dezember in Österreich gegen den Impfzwang und die Corona-Diktatur soll nur ein erster Schritt sein, um der Regierung zu zeigen, wie viele Menschen von den Zwangsmaßnahmen betroffen sind und wie wichtig diese aber für die Gesellschaft sind.

Der Warnstreik am 1. Dezember soll ein Zeichen setzen und aufrütteln. Denn von dem generellen Impfzwang und den freiheitsfeindlichen Maßnahmen sind rund 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. Und auf diese kann die Gesellschaft aber nicht verzichten, auch wenn der türkise Bundeskanzler Alexander Schallenberg und der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein dies anders darstellen und nach wie vor versuchen, einen Keil in die Gesellschaft zu treiben.

So riefen beim letzten Corona-Ausschuss auch Reiner Füllmich, Viviane Fischer und die Initiatorin von #WirzeigenunserGesicht Dr. Maria Hubmer-Mogg zum Warnstreik am 1. Dezember auf.

So spricht Hubmer-Mogg davon, dass auch immer mehr Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten, keinen anderen Ausweg sehen, als einen Streik zu beginnen. Menschen, die sonst nie auf die Idee gekommen wären zu streiken, sind nun überzeugt davon, dass ein Zeichen gesetzt werden muss, um etwas zu bewegen und die Impfpflicht zu verhindern.

Wie der Streik aussehen soll

In den Streikgruppen, etwa auf Telegram in https://t.me/WIRstreiken steht der Fahrplan für die kommenden Wochen auch bereits fest. So soll der Warnstreik am 1. Dezember nur der erste Schritt sein. Wenn die Regierung nicht bereit ist einzulenken und die Impfpflicht nicht bedingungslos zurücknimmt, soll ab 12. Dezember ein Generalstreik folgen.

Am 1. Dezember soll daher als Vorwarnung nicht gearbeitet (Urlaub, Zeitausgleich, Krankenstand etc.) und auch nicht konsumiert werden. Stattdessen sollen Demonstrationen in allen Bundesländern stattfinden. Ab 13 Uhr sollen vor den jeweiligen Landtagen Proteste stattfinden. In der Bundeshauptstadt Wien ist ab 13 Uhr am Maria-Theresien-Platz eine Kundgebung mit Demo angemeldet. Ziel soll es sein, der Regierung zu zeigen, was es heißt, wenn 30 Prozent der Bevölkerung vom vom öffentlichen Leben ausgrenzt werden. Denn “gerade im Verkehr, im Transportbereich, im Gesundheitssystem werden künftig die 30 Prozent massiv fehlen!

Die Wirkung könnte für die Regierung fatal sein

Denn wer soll das System noch am Laufen halten, wenn sich 30 Prozent auf einmal verweigern? In Linz sorgte schon ein offener Brief des Gesundheitspersonals des Ordensklinikums der Barmherzigen Schwestern und Elisabethinen für Aufsehen. In diesem Brief teilten rund 350 Mitarbeiter der Klinikleitung mit, dass sie kündigen würden, sollte die Impfpflicht wirklich durchgedrückt werden. Und gerade bei dem, seit Jahren herrschendem Personalmangel im Gesundheitsbereich wäre dies fatal. Obwohl es sich im Ordensklinikum “nur” um 10 Prozent des Personals handelt, wäre der Betrieb nicht aufrecht zu erhalten.

Wie wirksam der Protest sein kann und wie katastrophal die Folgen für das System sind, zeigt auch ein Blick in die USA. Jene Bundesstaaten, die bei der Impfpflicht vorgeprescht sind und sie eingeführt haben, haben mit massiven Problemen zu kämpfen. Weil in Chicago viele Busfahrer wegen der Impfpflicht kündigten, brach Anfang September zu Schulbeginn der Schulbusverkehr zusammen. Viele Eltern mussten sich selbst darum kümmern, wie ihre Kinder in die Schule kamen. Bürgermeisterin Lightfoot war dermaßen hilflos, dass sie sich gezwungen sah, mit privaten Txidiensten zu verhandeln, damit diese Kinder in die Schulen transportieren. Die Kosten dürften enorm sein.

Militär im Krankenhaus, keine Müllabfuhr

Auch im Staat New York erwies sich die Impfpflicht als Bumerang. Die linke Gouverneurin von New York, Kathy Hochul (Demokraten), musste im September Notstand ausrufen und medizinisch ausgebildete Mitglieder der Nationalgarde in Krankenhäuser schicken, um den Betrieb notdürftig aufrecht zu erhalten, da viele Mitarbeiter im Gesundheitsbereich gegen die Impfpflicht klagten und es auf eine Kündigung ankommen ließen. Und dabei waren von des 450.000 Gesundheitsmitarbeitern im Staat New York “nur” 16 Prozent – also 72.000 Personennicht gegen Corona geimpft.

Schwer traf es ebenfalls die Stadt New York. Da 17 Prozent der Angestellten der städtischen Müllabfuhr die Impfpflicht verweigern und dagegen protestieren, indem sie den Abfall unregelmäßig entsorgen, stapeln sich auf den Straßen die Müllberge und Anrainer fürchten sogar eine Rattenplage. Aber die Bevölkerung und die Gewerkschaft steht hinter den Protesten und zeigt Verständnis. Probleme hat die Stadt aber auch bei Polizei und Feuerwehr. Seit Inkrafttreten der Impfpflicht gingen 21 Prozent der Feuerwehrleute in Krankenstand. Zudem wurden wegen Impfverweigerung an die 5.500 Polizisten, 3.500 Feuerwehrleute und 1.620 von der Müllabfuhr „in Urlaub geschickt“. Müllberge, verzögerte Polizeieinsätze trotz steigender Kriminalität, lange Wartezeiten bei der Rettung und verzögerte Einsätze der Feuerwehr dürften also noch eine ganze Weile anhalten.

Bundesstaaten wie Florida, Texas o.a., die eine Impfpflicht verweigern und diese sogar durch Gesetze verbieten, kennen derartige Probleme nicht.

Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt…

Die Initiatoren der Streiks haben auch noch ein anderes Argument, wieso es gilt, jetzt aktiv zu werden “Austria darf nicht Australia werden”. Denn die Maßnahmen der australischen Regierung sind weltweit mit nichts zu vergleichen und erinnern an die Zeit, als der Kontinent noch als Sträflingskolonie genutzt wurde. Die Regierung droht inzwischen nicht nur die Häuser von tausenden Australiern wegen unbezahlter Bußgelder für Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen zu beschlagnahmen. Auch Bankkonten sollen eingefroren und Führerscheine entzogen werden. Zudem beginnt inzwischen das Militär mit der Zwangsverlegung von Corona-Fällen in Quarantäne-Lager. Gegen Demonstrationen gegen die Lockdowns und Corona-Maßnahmen wird ebenfalls mit aller Härte vorgangen und Proteste sind inzwischen verboten.

Inzwischen wendet sich die australische Bevölkerung sogar an die Öffentlichkeit und bittet um Solidaritätskundgebungen vor australischen Botschaften weltweit am 4. Dezember. So wie Monica Smit in ihem Video SOS from Australia auf Youtube.

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