Eisenstangen-Mord in Wien: Abschiebung wäre möglich gewesen!

Werbung

Eisenstangen-Mord in Wien: Abschiebung wäre möglich gewesen!

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Die grausame Tötung einer 54jährigen auf dem Wiener Brunnenmarkt mit einer Eisenstange sorgt für  politische Diskussionen. Besonders brisant: Der Tatverdächtige, ein 21jähriger Kenianer, lebt seit sechs Jahren illegal in Österreich und wurde währenddessen insgesamt 18mal straffällig.

Bereits im Mai 2015 schlug er mit einer Eisenstange zu. Das Opfer überlebte damals. Zweimal wurde der Kenianer rechtskräftig verurteilt. Doch zu einer Abschiebung kam es nie…

Innenministerium: Rechtliche Möglichkeiten erschöpft

Das österreichische Innenministerium begründet das mit fehlenden rechtlichen Möglichkeiten und der Notwendigkeit sogenannter individueller Heimreisezertifikate. „Mit Kenia gibt es weder ein nationales noch ein EU-Rückübernahmeabkommen”, teilte Innenministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck am Mittwoch mit.

Gegenüber dem „Wochenblick“ erklärte Grundböck: „Im Hinblick auf individuelle Heimreisezertifikate gibt es Kontakt mit der kenianischen Botschaft in Wien.“

Botschafter von Kenia: Ins Flugzeug setzen reicht!

Doch Kenias Botschafter in Wien, S. M. Gitonga, kann nicht nachvollziehen, warum sein 21jähriger Landsmann nicht längst abgeschoben wurde. „Die Rückführung ist nur eine logistische Frage, nämlich die Person in ein Flugzeug zu setzen und nach Kenia zurückzuschicken. Es ist keine Frage von Rückführungszertifikaten oder Ähnlichem. Wenn eine Person abgeschoben werden soll, muss man ihn nur zurückschicken, und wir übernehmen ihn. Das ist alles“, betonte er.

Eisenstangen-Mord in Wien: Abschiebung wäre möglich gewesen! TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel