Energiekrise: Internet-Kriminelle betrügen bei Pellets- und Brennholz-Kauf

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Zahl von Fake-Shops nimmt zu

Energiekrise: Internet-Kriminelle betrügen bei Pellets- und Brennholz-Kauf

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Die durch die Energiewende und die Selbstmord-Sanktionen hervorgerufene Energiekrise ruft auch immer mehr Kriminelle auf den Plan. Die versuchen mit Fake-Shops für Pellets oder Brennholz im Internet die Sorgen der Menschen auszunutzen. Selbst die Kriminalpolizei hat die betrügerischen Machenschaften bereits im Visier.

Explodierende Preise

Die Preise für Pellets sind ebenso explodiert wie jene für Brennholz. So kostete laut dem deutschen Statistischen Bundesamt im September eine Tonne Pellets im Schnitt 764 Euro, also 222 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Und auch bei Brennholz lag der Schüttmeter bei seriösen Händlern bei einem Preis von 150 Euro. Im August 2021 war der Durchschnittspreis noch bei unter 70 Euro. Grund für die Preissteigerungen sind die massiven Teuerungen bei Strom, Gas und Öl. Viele, die die Möglichkeit haben, suchen sich alternative Heizmethoden. Und Kriminelle nutzen die Angst der Bürger vor Versorgungsengpässen schamlos aus.

Fake-Seiten mit günstigen Angeboten

Dass Kriminelle Versorgungsengpässe für ihre Machenschaften nutzen, ist nichts Neues. Doch nun haben sie den Holz- und Pelletshandel im Internet für sich entdeckt. Das Bundeskriminalamt warnt daher vor Fake-Shops im Internet. Dort bieten sie Brennholz und Pellets sehr günstig an, deutlich unter den derzeitigen Marktpreise. Aber auch die angepriesenen Lieferzeiten der Pellets- oder Holzbestellungen sind nicht mit den realen Lieferketten vereinbar, warnt das Bundeskriminalamt in einer Aussendung. Derzeit verzeichnet man einen “enormen Anstieg an Betrugsfällen durch Fake-Shops und Privatanbieter”, die Brennholz und Pellets verkaufen, so das BKA.

Geht es nach den EU-Granden, sollten wir idealerweise überhaupt nicht mehr mit Holz heizen…:

Soziale Medien als Köder

Als Köder für potentielle Betrugsopfer werden dabei vornehmlich Soziale Medien und Kleinanzeigen-Plattformen von den Internet-Betrügern genutzt. Von diesen wird man auf eine Internetseite weitergeleitet, wo Kunden – wie im normalen Onlinehandel – den Bestellvorgang über einen Warenkorb abschließen können. Doch das Geld ist dann weg und geliefert wird nie. Derzeit werden neun von zehn Opfern, die in diesen Fake-Shops kaufen, laut BKA über Soziale Medien und Anzeigenseiten geködert.

Tipps gegen Betrugsmaschen

Auf seiner Internetseite gibt das BKA auch Hinweise, worauf man bei Internetseiten achten sollte, auch wenn Kriminelle natürlich immer gerissener werden und die Fake-Seiten oft sehr gut gemacht sind. Klare Zeichen für die Seriosität der Seite sind jedoch ein Impressum, welches die Anschrift der Firma, den Geschäftsführer oder eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID Nummer) enthält sowie auch klare Geschäftsbedingungen (AGB). Zudem warnt man: “Sollten Sie auf einer unbekannten Seite bestellen wollen, überprüfen Sie eingehend den vorliegenden Shop: In einer Suchmaschine, Erfahrungswerte, Warnungen etc. Ist ein Angebot zu gut, um wahr zu sein, ist es das in der Regel auch. Überprüfen Sie die Adresse der Internetseite (Adressfeld) – Kriminelle nutzen gerne Adressen, die realen Shops ähneln – auch die Seiten schauen oft fast identisch aus.”

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