Erfindung aus Österreich könnte Elektrosmog-Gefahr bannen!

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„Kohärenter perfekter Absorber“

Erfindung aus Österreich könnte Elektrosmog-Gefahr bannen!

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Physiker der TU-Wien könnten eventuell das Problem mit der elektromagnetischen Strahlung schon bald endgültig lösen. Ihnen ist es nämlich gelungen, ein Gerät zu entwickeln, das quasi umgekehrt zu einem herkömmlichen Laser funktioniert: Dieser „Anti-Laser“ verschluckt Mikrowellen – und möglicherweise auch bald schon die Strahlen von Handys. „Kohärenter perfekter Absorber“ heißt dieses Ding, das elektromagnetische Strahlung einfach in Luft auflösen kann.

Darin verbaut ist eine Antenne, die Mikrowellenstrahlen von 6,5 bis 7,5 Gigahertz zu 99,8 Prozent einfach schluckt. Derzeit beschränkt sich der Anti-Laser auf eine bestimmte Frequenz. Durchaus möglich wäre laut den Wissenschaftlern aber auch eine kombinierte Variante mit mehreren Antennen, die verschiedene Frequenzen aus dem gesamten elektromagnetischen Spektrum herausfischen könnte.

Abschirmung gefährlicher Handy-Strahlung

Was das Konzept für die mobile Kommunikation und vor allem die Debatte um die mögliche Gefahr von 5G interessant macht: Damit bestückte Handyantennen könnten helfen, die Reichweite von Mobiltelefonen zu verbessern, gleichzeitig aber sogar die Strahlenbelastung auf null zu reduzieren. Auch Einsätze in der Medizin wären denkbar. So könnte bei Bestrahlungen von Tumoren ein solches Gerät beispielsweise das gesunde Gewebe schützen. Ursprünglich geht die Idee auf eine Arbeit des Yale-Physikers Douglas Stone aus dem Jahr 2010 zurück. Die Wiener Forscher sind jedoch die ersten, deren Gerät auch praktische Anwendungen in Aussicht stellt.

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