Fahndungserfolg: 66-jähriger türkischer Serienräuber in Wien gefasst

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Fahndungserfolg: 66-jähriger türkischer Serienräuber in Wien gefasst

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Von der Wiener Polizei konnte ein türkischer Serienräuber gefasst werden, der schon seit 2007 sein Unwesen in der Bundeshauptstadt trieb.

Der türkische Staatsangehörige hatte eine besonders perfide Masche entwickelt, mit der er seit 2007 seinem ungesetzlichen Treiben nachging. Er beobachtete Bankkunden – vornehmlich ältere Damen – bei der Bargeldabhebung. Anschließend verfolgte er seine ahnungslosen Opfer um sie in einem günstigen Moment auszurauben. Zudem soll er sich auch in mindestens zwei Fällen mit dem Vorwand ein Glas Wasser zu benötigen, Zugang zu Wohnungen betagter Damen verschafft haben, um deren Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft auszunutzen und sie um Wertgegenstände zu erleichtern und auszurauben. Die weiblichen Opfer des Räubers sind laut Polizeiangaben zwischen 74 und 92 Jahren alt.

Fahndung und Ermittlungsarbeit erfolgreich

Mittels Lichtbild fahndete die Wiener Polizei seit Oktober nach einer männlichen Person wegen des Verdachts eines „Bankanschlussraubes“. Durch den Fahndungsdruck stellte sich der Verdächtige, ein 66-jähriger türkischer Staatsbürger schließlich der Polizei, der es nach weiteren akribischen Ermittlungen gelang, den Mann mit weiteren Taten in Verbindung zu bringen. Die erste Tat, die dem Mann zur Last gelegt wird, war bereits im Jahr 2007. Bei einem Raub wurde ein Opfer schwer verletzt. Die Schadenssumme bewegt sich im vierstelligen Bereich. Wegen des Verdachts des einmaligen schweren Raubes, des fünffachen Raubes und des einmaligen versuchten Raubes wurde ein Haftbefehl erlassen und der Mann in eine Justizanstalt eingeliefert. Der 66-jährige Türke zeigte sich teilweise geständig.

Polizei gibt Präventionstipps

Die Polizei rät immer wieder zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen, damit Kriminelle kein leichtes Spiel haben. So ist es sicherer, anstatt großer Geldbeträge lieber mehrmals kleinere Bargeldmengen abzuheben. Zudem sind Geldausgabeautomaten in Bank-Foyers den Geldautomaten auf der Straße vorzuziehen. Auf den Heimweg sollte die Umgebung aufmerksam beobachtet werden. Ebenso wird dazu geraten, nie größere Geldbeträge zu Hause aufzubewahren.

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