Gegen “Rassismus”: Kein Schwarzfahren mehr in Wien, München & Co.

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Politisch korrekte Sprachpolizei schlägt wieder zu

Gegen “Rassismus”: Kein Schwarzfahren mehr in Wien, München & Co.

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In Wien und München geht man mit dem Problem der Schwarzfahrerei nun auf politisch korrekte Weise um. Jedoch möchten die dort herrschenden Politiker nicht etwa für mehr Sicherheitskräfte in den öffentlichen Verkehrsmitteln sorgen, sondern stattdessen wird einfach die Bezeichnung „Schwarzfahrer“ abgeschafft.

Gastbeitrag von Christian Schwochert

Sprachpolizeiliche Zungenbrecher in Wien & München

Wie die „Tagesstimme“ berichtete, haben die Wiener Linien das in ihren Augen offenbar gefährliche Wort gestrichen. In Zukunft will man dort anscheinend die Bezeichnung „Reisen ohne gültiges Ticket“ verwenden. Auch in München und Berlin haben die öffentlichen Verkehrsmittel den Begriff „Schwarzfahren“ vor Kurzem gestrichen.

Sie machen das als eine Art „Maßnahme für eine zeitgemäßere Kommunikation“, wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) laut der „Tagesstimme“ erklärte. Bei den Berliner Verkehrsgesellschaft ist man sich zwar sicher, dass der Begriff „nichts mit Rassismus zu tun“ habe, aber trotzdem wollen sie sich an das vom rot-grünen Berliner Senat beschlossene „Diversity-Programm“ halten.

Berlin erwähnt nicht einmal mehr Geldstrafe

Wie die „Junge Freiheit“ berichtete, hieß es auf den Hinweisschildern in Bussen, U- und Straßenbahnen bisher „Schwarzfahren kostet 60 Euro!“. Nun steht dort: „Ehrlich fährt am längsten“. Von der Geldstrafe ist demnach nichts mehr zu lesen, was die Frage aufwirft, ob man nun umsonst schwarzfahren darf?

Was das Wort selbst betrifft, so erklärte der Sprachwissenschaftler Eric Fuß diesbezüglich, dass der Ausdruck vom jiddischen Wort „shvarts“ (Armut) stamme. Das heißt, dass damit arme Menschen gemeint sind, die sich keinen Fahrschein leisten können. Um Schwarze geht es also gar nicht und trotzdem wird hier ganz im Sinne der politischen Korrektheit vorausgeeilt und eine Bezeichnung getilgt.

Eisernes Gesetz: Immer gegen die Weißen

Das derartige Maßnahmen eigentlich immer gegen die weiße Gesellschaft, ihre Sprachkultur und ihre Lebensweise gerichtet sind, beweist die Tatsache, dass diese politisch korrekte Umbenennung kein Einzelfall ist. So gibt es inzwischen neue Vorgaben bei der Oscar-Verleihung, wie Wochenblick erst vor einiger Zeit berichtete.

Demnach müssen Filme, um nominiert zu werden, mindestens eine Hauptrolle haben, die einer „unterrepräsentierten“ rassischen oder ethnischen Gruppe entstammt. Dazu zählen im Grunde alle nicht weißen Menschen; zumindest laut Hollywood. Zudem müssen mindestens 30 Prozent aller Schauspieler in Nebenrollen zwei anderen angeblich „unterrepräsentierten“ Gruppen wie Frauen, LGBTQ+-Leute oder Behinderten angehören.

Cancel Culture & “Blackwashing” greifen um sich

Das alles zielt offenkundig nicht darauf ab für mehr Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen. Stattdessen handelt es sich um Maßnahmen einer gegen die Weißen gerichteten Löschkultur, wie auch das Magazin „Cicero“ erkannte. Dem dortigen Artikel zufolge gibt sogar der „Spiegel“ zu, dass es sich bei alledem um einen „Aufstand gegen den alten, weißen Mann“ handelt.

Für viele Linke ist dieser nämlich Feindbild Nummer 1. und deswegen werden an englischen Universitäten inzwischen auch die Legenden von Beowulf und König Artus aus den Lehrplänen gestrichen. Das es damals in Großbritannien schlicht und einfach noch gar keine Schwarzen oder Asiaten gab, kümmert die Linken nicht.

Ihnen sind diese Geschichten einfach zu weiß; womöglich deswegen wimmelte es in dem Robin Hood-Film von 2018 nur so von Schwarzen, Latinos und Asiaten. Man wollte die Geschichte umschreiben und es so aussehen lassen, als ob Großbritannien schon immer multikulturell gewesen wäre. Zumindest stießen den Kritikern damals die Antifa-Attitüden sauer auf.

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