Gesundes Schulessen: OÖ bundesweit auf zweitem Platz

Greenpeace-Ranking

Gesundes Schulessen: OÖ bundesweit auf zweitem Platz

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Nach den Kriterien biologisch, regional und fleischlastig erstellte die Umweltschutzorganisation “Greenpeace” ein österreichweites Ranking für das Essen in Schulen und Kindergärten. Oberösterreich schaffte es dabei auf Platz zwei.

Die Potenziale für eine gesunde Verpflegung würden aber von keinem Bundesland voll ausgeschöpft, so Greenpeace.

“Gesunde Küche” bringt Punkte

Greenpeace will jetzt von den Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Schulessen. Für Oberösterreich wird positiv hervorgehoben, dass einige Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen anbieten.

Punkte bringt außerdem die oberösterreichischen Initiative “Gesunde Küche”: Bereits 63 Prozent aller öffentlichen Kindergärten, Horte und Schulen in Oberösterreich halten sich freiwillig an strengere Kriterien für besseres Schulessen.

tee trinken österreich tee konsum
Unsere Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) besuchte jetzt die Linzer Firma Kwizda-Kräuterhandel GmbH. V.l.: “Initiative Wirtschaftsstandort OÖ”-Geschäftsführer Prof. Gottfried Kneifel, Haberlander und Firmenchef Dr. Johann Kwizda. Sie will außerdem weitere Verbesserungen beim Schulessen auf den Weg bringen.

Jedes dritte Kind übergewichtig

Handlungsbedarf gibt es jedenfalls. Fast jedes dritte Volksschulkind ist laut einer WHO-Studie übergewichtig.

Auch die Politik reagiert auf die Greenpeace-Studie. So sieht Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) das Ergebnis als Ansporn, noch besser zu werden. “Wir werden daher das Programm ‚Gesunde Küche‘ weiter ausbauen“, bekräftigt die Landesrätin.

Schulprojekt für gesunde Ernährung sehr beliebt
Konsumentenschutz-Landesrat Rudi Anschober (Grüne) hat sich früh für gesundes Schulessen eingesetzt! V.L.: Mag.a Ulrike Singer, LR Rudi Anschober, Margit
Mittermaier, DIin Franziska Radinger.

Gesunde Ernährung als politisches Ziel

Auch Umwelt-Landesrat Anschober reagierte auf die Studie. Er sieht noch Luft nach oben. “Das Ranking zeigt, der Weg ist eingeschlagen für eine gesunde und umweltfreundliche Ernährung in Kindergärten und Schulen, nun müssen wirdranbleiben und uns weiter verbessern. Noch ist sehr viel zu tun!“

“Schlau konsumieren – besser essen”

Das Umwelt- und Konsumentenschutzressort unterstützt bereits einige Projekte, die auf gesundes Essen und Regionalität fokussieren: So etwa das Projekt “Schlau konsumieren – besser essen” (“Wochenblick” berichtete).

Für Anschober ist die Richtung klar: “Bio, regional und weniger Fleisch – so sieht die Ernährung der Zukunft aus, die besonders für unsere Kinder und Jugendlichen ein
politisches Ziel sein muss.”

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