“Gewaltvideo”: Polizisten wurden vorschnell suspendiert

Werbung

Werbung

Wer hilft der Polizei?

“Gewaltvideo”: Polizisten wurden vorschnell suspendiert

[responsivevoice_button voice="Deutsch Female" buttontext="Vorlesen"]

Werbung

Die Kampagne gegen die Polizei geht weiter. Wegen eines Videos wurden acht Beamte suspendiert und medial ohne Kenntnis der Fakten bereits verurteilt.

Vor einigen Tagen sind acht Polizisten suspendiert worden. Auf einem Video war zu sehen, wie zwei Beamten einen Mann schlagen, während die anderen sechs zuschauen und nichts unternehmen. Sofort war wieder ein Aufschrei wegen Polizeigewalt da – und die Politik überstürzte sich mit Wortmeldungen und Reaktionen gegen die Beamten. Das Bundesamt für Korruptionsbekämpfung (BAK) hat Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen, zusätzlich gibt es auch ein Disziplinarverfahren.

„Polizisten sind keine Verbrecher“

Auf einer heutigen Pressekonferenz präsentierten der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz und der AUF-Bundesvorsitzende Werner Herbert die Petition „Polizisten sind keine Verbrecher“. Der Grund für die Petition ist eigentlich die Beschwerde- und Untersuchungsstelle, bei der Misshandlungsvorwürfe gegen Polizistinnen gemeldet werden können und die nach einem Beschluss von ÖVP, Grünen, SPÖ und Neos geschaffen werden soll. Dabei soll diese neue Untersuchungsstelle soll nicht nur mit „multiprofessioneller Zusammensetzung“, also mit Personen aus dem NGO-Bereich, besetzt werden, es soll auch noch polizeiliche Befugnisse bekommen, d.h. die Anordnung und Durchsetzung von Zwangsmaßnahmen.

Polizisten vorschnell suspendiert

Schnedlitz kritisierte auf der Pressekonferenz zudem das vorschnelle Handeln gegen die acht Polizisten nach Bekanntwerden des „Gewaltvideos“. Der Mann auf dem Video, ein Tschetschene sei wegen der Ermittlungen rund um den Auftragsmord in Gerasdorf erneut Teil der Ermittlungen gewesen. Außerdem sei auf dem Video nicht zu sehen, was sich zuvor abgespielt habe, nämlich Informationen zufolge offenbar eine Rangelei zwischen dem Tschetschenen und den Polizisten. Der Polizei müsse von Seiten der Politik der Rücken gestärkt werden, sieht Schnedlitz den Innenminister in der Pflicht und nannte einige Bespiele von im Dienst verletzten Polizisten. Außerdem verwies er auf die noch immer hohe islamistische Terrorgefahr und auf die Straßenschlachten in Favoriten, wo innertürkische Konflikte mit linksextremer Beteiligung auf Österreich Straßen ausgetragen würden. Daher sei diese Petition ausgesprochen wichtig, um ein Zeichen gegen das derzeitige „dirty campaigning“ gegen die Polizei zu setzen.

“Gewaltvideo”: Polizisten wurden vorschnell suspendiert TEILEN
Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on telegram
Telegram
Share on reddit
Reddit
Share on email
Email
Ähnliche Artikel
Schlagwörter
NEWSLETTER

Bleiben Sie immer aktuell mit dem kostenlosen Wochenblick-Newsletter!

Neuste Artikel