Hilfe! Hat mein Auto jetzt ein „Nazi-Kennzeichen“?

Gefährliche Nummer 18

Hilfe! Hat mein Auto jetzt ein „Nazi-Kennzeichen“?

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Für mich ist ein Autokennzeichen nie wirklich wichtig oder verdächtig gewesen, höchstens peinlich. Daher hätte ich mir auch nie eines dieser dümmlichen Wunschkennzeichen wie „CHEF 1“ oder „OPA 1“ zugelegt.

Ein Kommentar von Kurt Guggenbichler

Schlechter Schlaf

Ich war zufrieden mit der Tafel, die mir die Behörde für mein Auto zugeteilt hat. Die letzte habe ich von der BH Linz-Land bekommen und bin damit auch ruhig gefahren – bis vor kurzem. Denn seit ich erfuhr, dass es auch verfemte, weil staatsgefährdende Autonummern gibt, schlafe ich schlecht.

Der Grund: Auf der mir zugeteilten Nummerntafel prangt eine Acht. Wie schrecklich! Wird sie mir jetzt eingezogen. Mir wird noch im Nachhinein übel, wenn ich daran denke, dass ich im Linzer Stadtteil St. Magdalena einmal ein Haus mit der Nummer 18 bewohnte. Muss ich mich nachträglich dafür schämen?

Logik der Behörden

Ich bin jedenfalls gespannt, was die Behörden gegen diese 18 an Hauswänden unternehmen werden. In Wien, schreibt mir ein Polizeibeamter, wurde „W-LOGO 18“, das Wunschkennzeichen einer Frau, eingezogen.

Wird jetzt auch die 18 an Häusern verboten? In Asien gibt es zum Beispiel in Gebäuden kein 4. Stockwerk und in Flugzeugen keinen 13. Sitzplatz, weil das Unglück bringen soll. Unverfänglich hingegen scheinen Autokennzeichen wie „KI-LLER7“ zu sein, mit dem ein Mann im Bezirk Kirchdorf seine Runden dreht.

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