Bericht: Jeder Fünfte in Österreich hat Migrationshintergrund!

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Bericht: Jeder Fünfte in Österreich hat Migrationshintergrund!

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Heute stellte Integrationsminister Sebastian Kurz (ÖVP) den neuen Integrationsbericht vor. Das Finanzministerium prognostiziert dort die direkten Flüchtlingskosten für das Jahr 2016 mit rund zwei Milliarden Euro! Mehr als zwei Drittel davon werden für Sozialleistungen verwendet…

Knapp 70 Prozent der Asylantragsteller von Jänner bis Juni 2016 waren Männer. Die antragsstärksten Nationen waren Afghanistan, Syrien und Irak. Auch Rumänien liegt hoch im Kurs. Mittlerweile leben in Österreich rund 1,8 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund, das entspricht etwa 21 % der Gesamtbevölkerung. Grünen-Integrationssprecherin Alev Korun sieht diesen Migrationsanteil als “großes Potenzial für Österreich”.

Akademiker flüchten aus Österreich

Im Jahr 2015 wanderten ca. 214.400 Personen nach Österreich zu, rund 101.300 Personen verließen das Land. Die Nettozuwanderung war somit im Vergleich um 56% höher. Erwähnt wird an dieser Stelle jedoch nicht, wer genau die auswandernden Personen sind. Seit Jahren ist jedoch bekannt, dass gut ausgebildete Akademiker, dabei vor allem Ärzte, regelrecht aus Österreich flüchten. Der Nettoaustausch von Personen mit niedriger Bildung und Personen mit hoher Bildung ist demnach noch höher als der reine Zuwanderungsanteil.

In einer Pressekonferenz sprach sich Integrationsminister Sebastian Kurz –  wie in der Vergangenheit vermehrt – wiederum für eine Reduktion der Zuwanderung nach Österreich aus: „Ein Jahr wie 2015 darf sich nicht wiederholen“.

„Einzig sinnvolle Obergrenze liegt bei null!“

Auch Hilfsorganisationen melden sich in der Causa zu Wort. Caritas-Präsident Michael Landau sieht im Gegensatz zu vielen anderen keinen Notstand in Österreich, im Gegenteil: Bildungs- und Qualifizierungsangebote für junge Menschen sollen intensiviert werden: „Uns muss bewusst sein, dass kurzfristige Kosten und Investitionen sich mittel- und langfristig rechnen werden“, ist sich Landau sicher. Vor allem setzt er sich für einen schnelleren und einfacheren Zugang von Asylwerbern zum Arbeitsmarkt ein.

FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz sieht anhand des Integrationsberichtes die Integrationspolitik der Bundesregierung auf allen Linien als gescheitert an: „Die einzig sinnvolle Obergrenze liegt bei null!“, sagte Rosenkranz und führt aus: “Es muss ja mittlerweile jedem einleuchten, dass bei fast 90.000 Asylwerbern und nur etwas mehr als 14.000 positiven Bescheiden etwas nicht stimmen kann!“

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