Kein Rückhalt: Linksradikale Hausbesetzer geben nach einem Tag auf

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Rohrkrepierer in Grünen-Hochburg Innsbruck

Kein Rückhalt: Linksradikale Hausbesetzer geben nach einem Tag auf

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Das hatten sich die linksautonomen Hausbesetzer wohl anders vorgestellt, als sie frohen Mutes am Samstag eine Immobilie in Innsbruck besetzten: Denn über Nacht war der Spaß auch schon wieder vorbei. 

Um die Mittagszeit wurde am Samstag der Polizei gemeldet, dass etwa 30 Personen ein leerstehendes Haus in der Kapuzinergasse 14 besetzt hatten. Der verständigte Besitzer stellte daraufhin einen Auftrag auf Räumung – den er abends dann wieder zurückzog.

Damit verlor die Exekutive – die Landespolizeidirektion grenzt mit einer Mauer an diese Straße an – ihr Mandat zur Verfolgung. Also war zuversichtlich, zwölf Jahre nach der Besetzung der alten Hungerburgbahn eine Art ‘Rigaer Straße der Alpen’ hinzubekommen, auch Gleichgesinnte aus anderen Städten warben hoffnungsvoll für das Projekt…

Wochenend-Aktivisten blasen Besetzung wieder ab

…und am Sonntag kam dann die große Ernüchterung. Denn auf der einen Seite beklagte man, dass die Stadtpolitik – immerhin sind die Grünen die stärkste Fraktion im Gemeinderat und stellen den Bürgermeister – die eigenen Anliegen nicht teilen. Zudem gäbe es keine längerfristige Aussicht auf eine Nutzung.

Die Besetzer der “Kapuze” gaben vor, gegen den Leerstand und die bundesweit höchsten Mieten in der Tiroler Landeshauptstadt protestieren zu wollen. Aber selbst das halbherzige – aber für die Linksradikalen immer noch zu “eskalative” Einschreiten der Polizei und die eine oder andere Sympathie im Blätterwald half nichts: Die Verhandlungen waren abgesagt und – “die Kapuze ist tot”.

Illustres Hausbesetzer-Programm muss wohl entfallen

Bis es soweit war, lebte sie nicht besonders lange, denn schon am Sonntag wurde die Besetzung wieder beendet. Dabei hatte man schon mit einem illustren Programm aufwarten wollen. Davon fanden nach dem mangelnden Durchhaltevermögen am Ende vor allem der Workshop für Netzsicherheit sowie eine Gartenfest statt.

Nicht mehr stattfinden konnten aufgrund der vorzeitigen Auflösung etwa das vegane Grillen, der queer-feministische Austausch, das Infocafé über diskriminierungsfreie Räume, der Seedbombs-Workshop oder das vegane Grillen. Für diese kann nun niemand mehr “vorebi” kommen und sich einbringen…

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