Kitz-Bürgermeister will “reichen” Zweitwohnsitzlern den Strom abstellen

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Klassenkampf durch Energiekrise - Enteignung droht aber allen

Kitz-Bürgermeister will “reichen” Zweitwohnsitzlern den Strom abstellen

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Da man in Österreich mittlerweile nicht anders als in Deutschland mit einer massiven Energiekrise im Winter rechnet, will der Kitzbüheler Bürgermeister Klaus Winkler (ÖVP) den reichen Gästen und Besuchern des mondänen Wintersportortes das Leben schwerer machen – indem er ihren Stromverbrauch einschränkt. Die Energiekrise lässt alte Klassenkampfparolen wieder aufleben: Die Reichen und Wohlhabenden stehen am Pranger. Sie sollen als Sündenbock für das dienen, was die Politik mit ihren Selbstmord-Sanktionen allen Bürgern eingebrockt hat.

Notleidendes Volk soll es “den Reichen” neiden

Es könne nicht sein, so Winkler, „dass die normalen Bürger Strom einsparen müssen, wo es eh nur noch wenig Einsparpotenzial gibt, und andere vergeuden Energie“. Wo und wie genau er die Einsparungen vornehmen will, sagte er nicht. Jedenfalls soll der „Luxus-Verbrauch“ eingeschränkt und dafür ein umfassender Plan zum Energiesparen erarbeitet werden. Dazu werde man auch „ein professionelles Energie-Management beauftragen”, erklärte Winkler weiter. Zudem werde es in nächster Zeit regelmäßige Besprechungen zum Thema Strom und Energie unter Einbeziehung von Experten geben.

Da beheizte Garageneinfahrten, Pools oder sogar Dachrinnen und eine generelle Dauerbeleuchtung in Kitzbühel weit verbreitet sind, sieht der Lokalpolitiker hier ein erhebliches Einsparpotential. Ein erster lokaler Kitzbüheler “Energiegipfel”  mit Vertretern der Stadtwerke, des Bauhofs und verschiedener Referate fand bereits statt. Winkler erhofft sich von seiner plakativen Symbolpolitik gegen die Wohlhabenderen, deren Luxus-Lifestyle für Kitzbühel nie ein Problem, sondern stets ganz typisch war, eine Signalwirkung für die Bürger.

Grüne Zeitenwende als angeblicher Ausnahmefall

Die grüne Zeitenwende macht auch vor dem Tiroler Idyll nicht halt: „Wir nehmen das Thema Energiesparen sehr ernst und wollen daher bereits jetzt alle Möglichkeiten, die sich für unsere Stadt bieten, ausloten. Wenn unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger sehen, dass sich die Stadt bemüht, dann ist hoffentlich die Bereitschaft, auch im Privaten energiesparende Maßnahmen umzusetzen, weit höher”, so Winkler. Anscheinend will der Mann die Reichen und Schönen nachhaltig vertreiben, und in Kitzbühel das Credo jeder sozialistischen Mangelwirtschaft verwirklicht sehen: Armut für Alle, beziehungsweise Stromrationierung für alle.  

Inzwischen haben auch andere touristische Hotspots und ganze Skigebiete in Österreich Einsparungen eingeleitet: In Salzburg versucht man, den Spagat zwischen der Sicherstellung von ausreichendem Schnee für die Wintersaison und dem Zwang zum Stromsparen zu meistern. Der ORF hat berechnet, dass das Skigebiet von Saalbach-Hinterglemm für die Beschneiung pro Wintersaison so viel Strom verbraucht wie 5.000 Haushalte in einem ganzen Jahr. Deshalb will man erst möglichst spät mit den Einsparungen beginnen. Die Seilbahnen sollen langsamer fahren, die Sitzheizungen auf Sesselliften und in Gondeln sollen abgeschaltet werden. Dadurch sitze man zwar länger im Lift und friere sich den Allerwertesten ab; die “Qualität des” Aufenthalts”, so die Touristikbehörden in Saalbach-Hinterglemm, würden aber „nicht getrübt“.

Ski-Infrastruktur und öffentliche Beleuchtung betroffen

Auch in Wien und weiteren Städten der Republik sollen bekanntlich die Beleuchtung historischer Gebäude und die Weihnachtsbeleuchtung eingeschränkt werden. In der Wiener Ringstraße soll sie in diesem Jahr komplett ausfallen, die Lichter des Christkindlmarktes sollen eine Stunde später eingeschaltet werden. In Innsbruck soll die Beleuchtung an Kirchen, Denkmälern und öffentlichen Gebäuden an 34 Standorten reduziert werden. In Linz werden die Lichter um 23 Uhr abgeschaltet und morgens nicht mehr eingeschaltet. Ähnliche Maßnahmen plant man auch in Salzburg – wobei die Stadt ohnehin LED-Lampen verwendet, die ihre nächtliche Leistung reduzieren.

Außerdem sind die Geh- und Radwege mit Bewegungssensoren versehen, die das Licht reduzieren, wenn die Wege nicht benutzt werden. Es handelt sich bei alldem um einen weiteren Fall von “neuer Normalität”, die – wie bei Corona – zuvor undenkbare Veränderungen und Verknappungen mit sich bringt und den Menschen als hochsinnvolle, alternativlose und vor allem noble Beschränkung zuvor maßloser und angeblich verwerflicher Verschwendungssucht verklickert wird. Tatsächlich sind diese Maßnahmen von ihrem realen Zweck weitgehend entkoppelt. Was sie fraglos wirklich sind: Teil eines Transformationsprozesses namens Great Reset. An dessen Ende soll die Enteignung ALLER Bürger, ob Arm oder Reich stehen.

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