Licht-Verschmutzung: FPÖ Niederösterreich startet Resolution

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„Rettet den Sternenhimmel“

Licht-Verschmutzung: FPÖ Niederösterreich startet Resolution

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Lichtverschmutzung oder Lichtsmog ist in Österreich ein immer ernster werdendes Problem. Am durchschnittlichen Sternenhimmel sieht man in Österreich nur noch zehn Prozent der Sterne, die in dünn besiedelten Gebieten zu beobachten sind.

Der Landtagsabgeordnete Reinhard Teufel und die FPÖ Niederösterreich haben deshalb die Resolution „Rettet den Sternenhimmel“ an die Bundesregierung auf den Weg gebracht und wollen das Thema so in den Fokus rücken, um ein Bewusstsein bei den Österreichern zu schaffen.

Künstliche Beleuchtung schadet

Denn Milchstraße, Sternschnuppen und Kometen kann man oft nur noch fernab der Städte erleben.

Hunderttausende von Menschenhand erschaffene Beleuchtungskörper sorgen für eine künstliche Aufhellung des Himmels. Das betrifft aber nicht nur Anlagen zur Erhellung von Gebäuden, sondern auch etwa Laseranlagen von Discotheken.

Natur und Mensch außer Gleichgewicht

Wissenschaftler bestätigen: Durch den künstlichen Einfluss wird beim Mensch der von Natur vorgegebene Tag-Nacht Rhythmus gestört, ebenso der Hormonhaushalt. Das Immunsystem kann beeinträchtigt werden und die Konzentrationsfähigkeit leidet unter chronischem Schlafmangel. Auch Pflanzen werden in ihrem Wachstumsrhythmus beeinflusst.

Neben den weitreichenden negativen Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Natur verursachen die nächtlichen Lichtquellen einen unnötigen Energieverbrauch. 30 bis 40 Prozent der Energie könnten bei einem sorgfältigeren Umgang mit Außenbeleuchtung eingespart werden.

Als Beispiel nennt Teufel Leuchtreklamen beispielsweise in der verkehrsschwachen Zeit, speziell nach Mitternacht. Diese seien mehr als fraglich, würden aber enorme Kosten verursachen.

Bundesregierung soll handeln

Konkret fordert Teufel mit der FPÖ Niederösterreich folgende Maßnahmen:

  • Studien zur wissenschaftlichen Untersuchung der Folgen von Lichtverschmutzung anzuregen und zu diesem Zweck einen „Sternenpark für astronomische Studien“ zu schaffen
  • Bewusstsein bildende Maßnahmen zu setzen, die auf Gefahren der Lichtverschmutzung hinweisen
  • Den Verzicht auf nur nach oben strahlende Lichtquellen wie Laserflutlicht oder „Skybeamer“ anzuregen
  • Durch legistische Maßnahmen die Beleuchtung von Gebäuden zwischen 23:00 und 04:00 Uhr zu unterbinden
  • Unternehmen, Handelsketten, Diskotheken, Fußballvereine etc. zu verpflichten, Licht nicht unkontrolliert und verschwenderisch in den Himmel zu streuen
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