Linz: Kassiererin demütigt neunjähriges Mädchen

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Willkürliche Taschenkontrolle wegen Gratis-Süßigkeiten

Linz: Kassiererin demütigt neunjähriges Mädchen

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Die Mitarbeiterschulungen in einem Tierfutter-Großmarkt in der Johann-Wilhelm-Klein-Straße in Linz-Urfahr dürften wohl gehörig daneben gegangen sein. Am Donnerstag machten eine Linzer Mutter und ihre neunjährige Tochter eine Erfahrung, welche sie dieses Geschäft in Zukunft wohl für immer meiden lassen werden. Eine Mitarbeiterin mit afrikanischem Migrationshintergrund zwang das Mädchen zu einer Taschenkontrolle, während die Mutter einige Gänge weiter Waren aussuchte. Sie hätte sich vielleicht zu viele Gratis-Schlecker genommen.

Die uns bekannte Dame wandte sich ganz aufgelöst an die Redaktion. Mit ihrer kleinen Tochter wäre sie wie so oft in den Tierfutter-Supermarkt gegangen. Dort befindet sich eigentlich als freundliche Geste gegenüber kleinen Besuchern ein Behälter mit Schleckern – gratis, zur freien Entnahme. Ihre Tochter wusste das und freute sich deshalb auf den Besuch im Geschäft. Während die Mutter das benötigte Tierfutter suchte, ging die Kleine deshalb zielstrebig zu den Süßigkeiten und nahm sich zwei Schlecker aus dem Behältnis – einen für sich und einen für ihren zuhause wartenden Bruder.

Willkürliche Taschenkontrolle ohne Grund

Plötzlich wurde sie von einer dunkelhäutigen Mitarbeiterin bedrängt. Sie habe sich bestimmt alle Taschen mit Süßigkeiten vollgestopft und das müsse nun kontrolliert werden. Das Mädchen musste mitten im Geschäft alle Taschen ausleeren, obwohl sie nichts getan hatte, was im mindesten anrüchig wäre. Selbst wenn sie mehr als zwei Schlecker entnommen hätte – bei der Gratis-Entnahmestelle befand sich keine Beschilderung, welche auf eine Mindestentnahme hinwies. Zudem ist fraglich, ob eine Leibesvisitation in einem Geschäft zulässig ist, wenn der Kunde noch nicht bei der Kassa war um zu bezahlen.

Erziehungsberechtigte wurde nicht gefragt

Die Mutter bemerkte den Vorfall erst spät und stellte die Kassiererin zur Rede. Besonders aufgebracht war sie darüber, dass die Mitarbeiterin ihr Anliegen nicht mit ihr besprochen hatte. In dem schlecht besuchten Markt müsse ihr aufgefallen sein, dass das Kind mit ihr ins Geschäft gekommen ist und entsprechend zuerst den Erziehungsberechtigten konfrontieren.

In Zukunft nur noch Online-Bestellungen

Eigentlich folgt die Linzerin dem Prinzip “fahr nicht fort, kauf im Ort” und unterstützt gerne lokale Betriebe, bevor sie Waren im Internet bestellt. In Hinkunft will sie dieses Geschäft nie wieder betreten. Ihr Katzen-Spezialfutter, so erzählt sie uns, hat sie inzwischen auch bei einem großen Online-Versand gefunden – ganze 15 Prozent billiger.

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