Mutiger EU-Bauer: „ORF-Volksbegehren wird totgeschwiegen!“

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„Wochenblick“-Interview

Mutiger EU-Bauer: „ORF-Volksbegehren wird totgeschwiegen!“

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Manfred Tisal hat es nicht leicht. Bekannt geworden durch seine Rolle als „EU-Bauer“ des Villacher Faschings, wurde er nach einem Facebook-Posting Anfang des Jahres vom ORF einfach abserviert, da er angeblich Flüchtlinge beleidigt haben soll (“Wochenblick” berichtete).

Sogar die Justiz ermittelt gegen den Kabarettisten wegen des Verdachts auf Verhetzung. Warum sich der 64-jährige Kärntner das Lachen trotzdem nicht verbieten lassen will, lesen Sie im folgenden Interview.

Meinungsfreiheit bedroht

Wochenblick: Wie schafft man es, sich den Humor nicht nehmen zu lassen?

Tisal: Ohne geht es einfach nicht. Wenn man in Gesellschaft ist, erleichtert man mit Humor die Konversation und das Gespräch. Besonders hilft er einem dabei, wenn man ein „Pinkal“ zu tragen hat.

manfred tisal
EU-Bauer Manfred Tisal begeisterte das Publikum bei der großen „Wochenblick“-Veranstaltung am 23. März 2018 in den Linzer Redoutensälen.

Hirn auf die Zunge gelegt

Ein großes „Pinkal“ war der Rauswurf beim Villacher Fasching. Wie geht es Ihnen damit?

Das ist schwer zu sagen. Einerseits sehe ich die Sache mit einem weinenden Auge, wenn man sieht, wie mit der Meinungsfreiheit umgegangen wird. Andererseits habe ich jetzt die Freiheit zu sagen, was ich möchte.

Jetzt hat der „EU-Bauer“ also keine Grenzen mehr?

Ich hatte nie Grenzen, außer jene des höflichen Umgangs. Ich habe immer versucht das Hirn auf die Zunge zu legen – und dann das auszuspucken, was ich mir gedacht habe.

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Bereits im 2017 führte der “Wochenblick” mit dem EU-Bauer ein umfangreiches Video-Interview.

GIS-Volksbegehren wird totgeschwiegen

Wie stehen Sie jetzt zum ORF?

Der ORF mit seiner einseitigen Berichterstattung ist schwer bedenklich. Das GIS-Volksbegehren wird totgeschwiegen.

Was können wir in Zukunft von Ihnen erwarten?

Jetzt müssen wir einmal abwarten, ob die Oberstaatsanwaltschaft mich anklagen wird oder nicht. Ich bin aber nicht besorgt, was meine Zukunft betrifft, denn es gibt noch Freunde – und zwar sehr viele!

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