Nächster Teuerungs-Schock: Fernwärme Wien könnte Preise empfindlich erhöhen

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Auch Wien will Bürger weiter belasten

Nächster Teuerungs-Schock: Fernwärme Wien könnte Preise empfindlich erhöhen

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Als wären die Österreicher nicht schon genug mit den massiven Teuerungen belastet, könnten nun auf Wiener die nächsten Preiserhöhungen zukommen. Denn die Fernwärme Wien erwägt offenbar, die Preise an die aktuelle Situation anzupassen. Für viele Wiener ein Schock, aber offenbar ist der SPÖ-Wien das Stadtsäckl wichtiger als das Auskommen der Bürger.

Während die Oppositionsparteien SPÖ, FPÖ und Neos die Regierung für ihr Entlastungspaket kritisieren, weil dieses unzulänglich und nur ein Tropfen auf den heißen Stein sei und der Bevölkerung nicht nachhaltig gegen die massiven Teuerungen helfen würde, zeigt die SPÖ wieder ihr wahres Gesicht. Die Bundes-SPÖ kritisiert die Regierung und im roten Wien werden von der Stadt-SPÖ bereits weitere Preiserhöhungen angedacht. Die SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig bekanntgab, werde derzeit eine Erhöhung der Preise der Fernwärme geprüft.

Prüfung durch Expertinnen und Experten

Grund für die Überlegungen sei laut Ludwig die Gesamtpreissituation am Energiesektor. Denn auch für die Fernwärme werde Gas benötigt, weshalb man die Auswirkungen der gestiegenen Preise ebenfalls zu spüren bekäme. Zudem macht Ludwig auch andere Gründe für die Preisentwicklungen verantwortlich. “Wir sehen, dass offensichtlich auch Spekulanten stark unterwegs sind, die darauf setzen, dass die Preise weiter steigen”, so das rote Stadtoberhaupt. Was die Erhöhung der Fernwärmepreise betrifft, scheint der SPÖ-Bürgermeister allerdings von der Regierung gelernt zu haben. Denn ob es wirklich zu Erhöhungen kommt, werde derzeit geprüft, so Ludwig, und verweist auf die “Expertinnen und Experten”, deren Entscheidung er nicht vorgreifen wolle.

Nehmen ist seliger denn geben

Erst vergangene Woche verkündete Ludwig einen Energie-Bonus für Wien in Höhe von 124,3 Millionen Euro, mit dem die Stadt den Ausbau nachhaltiger Energieformen unterstützen und auch Geringverdienern unter die Arme greifen wollte. Nun will die Stadtpolitik offenbar dafür sorgen, dass auch Stadt-nahe Unternehmen, wie die Fernwärme Wien auf ihren Schnitt kommen und von dem auszuschüttenden Geld etwas abbekommen.

Kritik an den roten Plänen kam postwendend von der Opposition. Für den Wiener ÖVP-Chef Karl Mahrer dreht die Stadt wieder eindeutig an der Belastungsschraube. Für FPÖ-Wien-Obmann Dominik Nepp dürfe in der derzeitigen Situation nicht einmal im Ansatz über Preiserhöhungen bei der Fernwärme nachgedacht werden: “Der Bürgermeister spielt Feuerwehr bei dem Brand, den er selbst gelegt hat. Ein Bürgermeister, der die Wienerinnen und Wiener so offensichtlich verhöhnt und in Manier eines modernen Raubritters regiert, ist rücktrittsreif!”, erklärte Nepp.

Erst im Jänner Gebührenerhöhungen

Während die Inflation ungehindert durch das Land rauscht, wurden die Bürger erst im Jänner mit zahlreichen Gebührenerhöhungen weiter belastet. So erhöhte sich nicht nur die GIS-Gebühr, auch die Gebühren für Wasser, Kanal und Müllabfuhr stiegen in Wien zu Anfang des Jahres. Allein diese Erhöhungen bringen laut Opposition der Stadt Mehreinnahmen von 50 Millionen Euro im Jahr. Und aufgrund der stark steigenden Inflation könnten 2023 bereits die nächsten Gebührenerhöhungen anstehen, wenn die Inflation bis zum Sommer den Schwellenwert von 3 Prozent überschreitet.

Einzig die Einkommen der Bürger stagnieren und die Kaufkraft sinkt. Denn von einer Gebührenbremse, wie sie von Teilen der Opposition ins Gespräch gebracht wurde, will die Stadtregierung derzeit noch nichts wissen.

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