Österreich geschockt: Killer vom Neusiedler See war polizeibekannt

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Wollte von Leiche „kosten“

Österreich geschockt: Killer vom Neusiedler See war polizeibekannt

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Einige Zeit tappte die Polizei im Dunkeln: Jetzt konnte der mutmaßliche Killer, der eine Frau ermordet, zerstückelt und in den Neusiedler See geworfen haben soll, gefasst werden. Es soll sich dabei um einen 63-Jährigen Mann mit Wohnsitz in Wien handeln. Besonders schockierend: Der geständige Österreicher saß mehr als 30 Jahre wegen schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung im Gefängnis, zeigte sich jedoch offenbar nicht reumütig.

1984 hatte der mutmaßliche Killer Alfred U. einen Nebenbuhler mit einer Eisenstange schwer verletzt, die Freundin brutal vergewaltigt und ihr sogar eine Brustwarze herausgebissen! Die Horror-Tat bezeichnet er bis heute als „verständliche Reaktion auf einen schlimmen Verrat“.

Psychiater schätzten ihn als ungefährlich ein

Bereits kurze Zeit nach Verbüßung seiner Haftstrafe fand Alfred U. 1993 erneut ein Opfer. Seine neue Partnerin habe ihn angeblich “finanziell ausgenommen und zu wenig fürsorglich betreut” – er misshandelte und missbrauchte sie besonders brutal. Beim zweiten Prozess wurde er für seelisch schwer gestört erklärt, kam in den Maßnahmenvollzug. Bitter: Im Oktober 2016 wurde er entlassen. Zwei Psychiater hatten ihn als “ungefährlich” eingestuft.

Seine letzte Tat übertrifft die bisherigen noch deutlich an Brutalität und unfassbarer Skrupellosigkeit. Jetzt legte der dringend Tatverdächtige ein umfassendes Geständnis ab. Demnach habe der Mann am 28. März eine “Zufallsbekanntschaft vom Westbahnhof” in seine Wohnung getötet. Der 63-Jährige erklärte dazu: „Sicherlich nicht mit Vorsatz, es war eine Art Unfall“.

neusiedler see killer leiche
Der idyllische Neusiedler See im Burgenland barg ein dunkles, unfassbar gruseliges Geheimnis.

Wollte der Killer Kannibale werden?

Alfred U. habe die Frau erwürgt, da sie nicht seinen Anweisungen folgen wollte und laut zu schreien begann. Dann schleppte er die Leiche ins Badezimmer, zerteilte sie dort. Die Leichenteile verpackte er offenbar in Plastiksäcke und zerkleinerte dann auch die Eingeweide der Toten.

Kopf, Arme, Beine und Torsi versenkte er im Neusiedler See – dort wurden diese später im Bereich Ruster Bucht gefunden. Besonders schockierend: Laut der Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt, Verena Strnad, soll Alfred U. laut eigenen Angaben vorgehabt haben, später sogar von der Leiche zu “kosten”.

DNA-Spuren gefunden

Zuerst soll der mutmaßliche Killer versucht haben, “eine falsche Spur zu legen”, erklärte Harald Brenner vom Landeskriminalamt. Als die Ermittler jedoch seine Wiener Wohnung genauer untersuchten, fanden sie – nachdem bereits Leichenteile im Neusiedler See entdeckt worden – DNA-Spuren des unbekannten Opfers. Anschließend brach der 63-Jährige schließlich sein Schweigen, gestand ausführlich.
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Details zur Ermordeten noch unbekannt

Um wen es sich bei der brutal ermordeten Frau handelt, muss noch abschließend geklärt werden. Ihr Profil befand sich bisher nicht in der Polizeidatenbank. Der genetische Fingerabdruck sei jedoch bei einem Einbruchsdiebstahl in ein Kellerabteil in Wien vom Frühjahr 2017 aufgetaucht. Der Zusammenhang ist noch unklar.

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