Österreicher glauben Pannen-Regierung nicht und befürchten kalten Winter

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83 Prozent sorgen sich vor Energieengpässen

Österreicher glauben Pannen-Regierung nicht und befürchten kalten Winter

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Das Vertrauen der Österreicher in die Regierung ist stark erschüttert. Das zeigten nicht nur neuere Umfragen, in denen die ÖVP sogar nurmehr auf Platz 3 landet (Wochenblick berichtete), sondern auch eine Umfrage des Österreichischen Gallup-Instituts.. 83 Prozent der Bevölkerung befürchten demzufolge Engpässe bei der Energieversorgung.

Hohe Preise und Engpässe befürchtet

Die Umfrage, die repräsentativ für die webaktive Bevölkerung in Österreich ist, zeigt wo die meisten der Schuh drückt. Denn infolge des Krieges zwischen Russland und der Ukraine fürchten die Menschen Engpässe bei der Energieversorgung, hohe Preise bei Lebensmitteln, Preissteigerungen bei Energie und zu wenig Hilfe durch das Anti-Teuerungspaket der Bundesregierung.

Die Zahlen dazu sind mehr als eindeutig. Rund 90 Prozent sorgen sich wegen der steigenden Preise für Lebensmittel und Energie sowie 79 Prozent wegen der globalen wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Zudem befürchten 83 Prozent der Bevölkerung, trotz aller Ankündigungen und Versprechungen der Regierung, dass es zu Engpässen bei der Energieversorgung kommt.

Regierung tut zu wenig

Auch die Regierungsmaßnahmen gegen die Teuerungen und zur Sicherstellung der Energieversorgung sehen viele Österreicher skeptisch. Nur ganze 11 Prozent halten das von Schwarz-Grün gefeierte Anti-Teuerungspaket gegen die Inflation für ausreichend. Auch in Bezug auf die Sicherheit der Energieversorgung ist das Vertrauen der Bürger in die Regierung nahezu vollständig geschwunden. Lediglich 17 Prozent der befragten Österreicher sind der Überzeugung, dass die Regierung genug unternimmt, um die Versorgung mit Strom und Gas sicherzustellen.

Klimawandel weniger wichtig

Besonders bitter für das grüne Regierungsanhängsel: Die Angst vor dem Klimawandel weicht der Sorge um die Sicherheit der Energieversorgung. So sind 61 Prozent damit einverstanden, dass das Kohlekraftwerk Mellach wieder reaktiviert wird und 72 Prozent sprechen sich für eine stärkere Förderung von heimischem Gas und Öl aus. Kernenergie als alternative Energiequelle wird weiterhin von einer deutlichen Mehrheit von 76 Prozent abgelehnt.

Zustimmung für Sanktionen schwindet

Stark reduziert hat sich der Umfrage zufolge auch die Zustimmung zu den Sanktionen gegen Russland. Sprachen sich zur Beginn des Krieges noch 71 Prozent für die wirtschaftlichen Maßnahmen aus, ist diese vor dem Hintergrund der massiven Teuerungen bereits auf 60 Prozent gefallen. Und in dem Maße, wie die Preise weiter steigen und die Energieversorgung unsicherer wird, dürfte der Wert noch weiter fallen. Zumal das wirkliche Ausmaß der Preisexplosionen bei vielen noch gar nicht vollumfänglich angekommen ist.

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